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Landtagswahl Hessen Fluglärm „Pro Flughafen“ für Ausbau des Airports

Die Bürgeraktion Pro Flughafen hat sich als Gegenpol zu den Bürgerinitiativen gegründet. Der Verein engagiert sich für die Wettbewerbsfähigkeit und die Weiterentwicklung des Frankfurter Flughafens.

17.08.2018 19:34
Frankfurt Flughafen
Die Krachmacher starten und landen an einem Platz, treffen aber die ganze Region. Foto: Michael Schick

Eine wichtige Rolle komme dabei dem Land als Anteilseigner und Aufsichtsbehörde zu, notiert Geschäftführer Franz Blum im Newsletter zur Landtagswahl. Wir dokumentieren den Text gekürzt im Wortlaut.

„Der Flughafen ist ein zentrales Asset der Region Frankfurt Rhein-Main. Mit seiner Konnektivität, den zahlreichen Direktverbindungen in alle Welt, ist er Voraussetzung für die Internationalität der Region und ihrer Wirtschaft. Große Flughäfen sind in Europa ausnahmslos in Ballungsräumen, weil dort von den Bürgern und der Wirtschaft die Verkehrsleistung nachgefragt wird. Deshalb ist es widersinnig, aus dieser zentralen Lage Einschränkungen der zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten des Flughafens zu fordern. (...)

Der Bau des Terminals 3 ist notwendig, wie das Anwachsen der Passagierzahlen 2017 um sechs Prozent und im ersten Quartal 2018 um fast neun Prozent zeigen. Dabei bringt die Lufthansa 60 Prozent des Wachstums. (...) Ryanair ist eine in der EU lizenzierte Airline, die an allen europäischen Flughäfen ein Recht auf gleiche Start- und Landebedingungen hat. (...) Verspätete Landungen zwischen 23 Uhr und Mitternacht sind bis zu durchschnittlich 7,5 am Tag zulässig und kein Verstoß gegen das Nachtflugverbot, es sei denn, sie ergeben sich aus der Flugplangestaltung. Bei der Verhängung eines Bußgeldes muss dies gerichtsfest bewiesen werden.

Das von der Linken geforderte „mindestens“ achtstündige Nachtflugverbot ist juristisch nicht durchsetzbar und auch unter dem Gesichtspunkt des Gesundheitsschutzes mit der Norah-Studie nicht zu begründen. Der Flugsteig G wird gebaut, um Ryanair und andere mit einfacherer Infrastruktur zufriedene Airlines und deren Kunden abzufertigen.

(...) Der Frankfurter Flughafen ist wie kaum ein anderer an Schiene und Straße angebunden. Es wird alles getan, damit vor und nach einem Langstreckenflug auch andere Verkehrsmittel genutzt werden können. (...) Wenn man eine erfolgreiche internationale Wirtschaft haben will, dann muss man auf eine Kerosinsteuer verzichten. Der Luftverkehr ist in Deutschland zu 80 Prozent international. Ein Ausstieg aus dem internationalen Abkommen würde nicht nur zu internationalen Verwicklungen führen, sondern auch die Verkehrsströme um Deutschland herum lenken zum Nachteil der Reisenden, der Wirtschaft und des Wohlstands der Menschen.“

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