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Landtagswahl Hessen Gut gerüstet

Der Hessenplan zeigt, dass Schäfer-Gümbel weiß, was er will. In den Umfragen liegen die Sozialdemokraten aber weit hinter der CDU. Ein Kommentar.

Thorsten Schäfer-Gümbel
SPD-Spitzenkandidat Schäfer-Gümbel. Foto: Boris Roessler (dpa)

Hessens SPD ist so gut vorbereitet wie nie. Spitzenkandidat Schäfer-Gümbel weiß, was er will, wenn er sein Ziel erreicht, Ministerpräsident zu werden.

Sein Hessenplan ist durchdacht, detailliert und setzt die richtigen Schwerpunkte. Günstige Wohnungen, bessere Verkehrsverbindungen und mehr Chancengerechtigkeit sind große Themen, die Hessinnen und Hessen im Alltag umtreiben. Schäfer-Gümbel hat in vielen Bereichen überzeugende Lösungen anzubieten, die über den Tag hinausreichen und auch über die Legislaturperiode.

Der Mann hat einen Plan, der eng mit seiner Person verbunden ist. Es ist seine dritte und vielleicht letzte Chance nach 2009 und 2013.

In den Umfragen liegen die Sozialdemokraten weit hinter der CDU. Schafft es die SPD erneut nicht, den Ministerpräsidenten in Hessen zu stellen, würde sich ihre fast 20-jährige Durststrecke um weitere fünf Jahre verlängern.

Umgekehrt wäre es ein Paukenschlag mit bundesweiter Ausstrahlung, könnte Schäfer-Gümbel den Amtsinhaber Volker Bouffier von der CDU ablösen. Der Hessenplan zeigt, dass er dafür gut gerüstet wäre.

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