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"Hessen Talents" Abschlussfilme für die Berlinale

Insgesamt 13 Animations- und Kurzspielfilme stellt das hessische Hochschulnetzwerk der internationalen Branche in Berlin vor. Und wirbt dabei auch um neue Aufträge.

22.01.2010 00:01
Lia Venn
Auch aus Hessen gehen Filme nach Berlin auf die Berlinale 2010. Foto: ddp

Rausgehen ist meist die beste Entscheidung. Auch für Nachwuchstalente der Filmbranche. Anja Henningsmeyer, Geschäftsführerin der hessischen Film- und Medienakademie, weiß das längst. Und so schickt sie hinaus, in diesem Fall Absolventen der Hochschule für Gestaltung Offenbach, der Hochschule Darmstadt und der Kunsthochschule Kassel. Sie zeigen als "Hessen Talents" am 17. und 18. Februar ihre aktuellesten Filme bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin.

"Mit der Präsentation auf der Berlinale möchten wir die Nachwuchstalente unserer Region beim Sprung ins Filmgeschäft unterstützen", sagt Henningsmeyer. Die ausgewählten Filmemacherinnen und Filmemacher hätten zudem neben ihren Abschlussarbeiten neue Projekte im Gepäck, um sie Produzenten, Verleihern und Multiplikatoren präsentieren zu können. Insgesamt 13 Animations- und Kurzspielfilme stellt das hessische Hochschulnetzwerk der internationalen Branche in Berlin vor.

Zu den ausgewählten "Hessen Talents" gehört auch Daniel Stieglitz, Absolvent aus Kassel, dessen "Endstation Spielzeugland" als Bester Hochschulfilm mit dem Hessischen Film- und Kinopreis 2009 ausgezeichnet wurde. Von der HfG sind Olga Petrova, Björn Ullrich, Ivo Roberg und Sebastian Simon vertreten.

Im vergangenen Jahr hatte das Hochschulnetzwerk unter dem Titel "Hessen Shorts" erstmals eine hessische Hochschul-Schau auf der Berlinale gezeigt. Eine weitere Kurzfilmrolle lief später als Hessen Shorts Part 2 in ausgewählten Kinos des Bundeslandes.

Parallel zur Berlinale zeigt die Hochschule für Gestaltung neue Arbeiten von Studierenden und der Professorin Rotraut Pape im HfG-Galerieraum "Satellit Berlin". Unter dem Titel "Das Fenster zur Straße" werden nach Einbruch der Dunkelheit vom 10. bis 20. Februar außerdem nächtliche Filme, Fragmente und Kompositionen auf die Schaufensterscheiben projiziert.

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