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Hessen Neue Ideen für die Verfassung

FR-Leser denken mit Blick auf die Reform der Verfassung in Hessen an kostenlosen Nahverkehr und Rechte von geflüchteten Menschen.

Hessen-Flagge
Frischer Wind für Hessen: Das Land reformiert seine Verfassung. Foto: Imago

Flächendeckende kostenlose Gesundheitsversorgung oder kostenloser Nahverkehr – das sind Ansprüche, die einige Leserinnen und Leser der Frankfurter Rundschau gerne in der hessischen Landesverfassung verankert sehen würden. Gerade ein günstigeres Angebot von Bussen und Bahnen beschäftigt sie. Nicht alle sprechen sich dabei für kostenlose Tickets aus.

„Günstiger ÖPNV für alle“, lautet eine Formulierung, ergänzt um den Vorschlag eines Ein-Euro-Tickets. Ein anderer FR-Leser schreibt: „Öffentlichen Nahverkehr günstiger und attraktiver machen, um mehr Autos aus den Städten zu bekommen.“

Die Frankfurter Rundschau hatte die Nutzerinnen und Nutzer ihres Onlineportals fr.de nach Vorschlägen für die Reform der Verfassung gefragt, die im Landtag vorbereitet wird. Bis zum Wochenende beteiligten sich mehr als 280 Menschen.

Dabei wurden etliche Ideen geäußert, die bisher im Verfassungskonvent keine Rolle spielen. „Schutz der Rechte geflüchteter Menschen sollte Raum bekommen“, lautet ein Vorschlag. „Recht auf Schutz vor Verkehrslärm“ ein anderer. Unter den Themen des Verfassungskonvents findet eine Verankerung von Kinderrechten breite Unterstützung der FR-Leser. Fast drei Viertel sind dafür. Zuspruch gibt es auch für ein Staatsziel Nachhaltigkeit (73,4 Prozent), kostenfreie Bildung (64,8 Prozent) und ein Recht auf Teilhabe an der digitalen Infrastruktur (63,1 Prozent).

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Neue Verfassung für Hessen

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