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Herausragende Rolle

Neuer Preis für Erforschung jüdischen Lebens

15.08.2008 00:08

Zur "Erforschung jüdischen Lebens in Frankfurt am Main" lobt die Stiftung Polytechnische Gesellschaft einen Preis aus. Der Preis ist nach Rosl und Paul Arnsberg benannt, ist mit 10 000 Euro dotiert und wird einmal jährlich vergeben, teilte die Stiftung am Donnerstag mit.

Anlass der Auslobung ist der 100. Geburtstag von Rosl Arnsberg, der Witwe von Paul Arnsberg, der "über die Rolle der Juden in Frankfurt und Hessen Standardwerke von hohem wissenschaftlichen Rang verfasst" hat. Auch die für den Preis eingereichten Arbeiten oder Vorhaben müssten "dem Standard wissenschaftlicher Methoden genügen". Die Arbeiten sollen "neue Erkenntnisse über die Geschichte der Frankfurter Juden enthalten oder die Gewinnung entsprechender neuer Erkenntnisse erwarten lassen".

Die Jury besteht aus den Professoren Arno Lustiger und Klaus Ring sowie Roland Kaehlbrandt, Vorstandsmitglied der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Bewerbungsschluss ist der 15. September 2008. Es können auch Dritte Kandidaten vorschlagen.

Die jüdischen Frankfurter, wird das Engagement begründet, hätten "traditionell eine herausragende Rolle bei der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung in der Stadt gespielt". clau

Rückfragen an die Stiftung Polytech-

nische Gesellschaft (Frankfurt, Schaumainkai 71) beantwortet Katharina

Uhsadel, Telefon 069 / 83 83 06 15

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