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Großbrand auf Rheininsel Technischer Defekt Ursache für Brand in Klärwerk

Ein heißgelaufener Ventilator hat den Großbrand auf einer Rheininsel zwischen Wiesbaden und Mainz ausgelöst. Der Schaden wird auf bis zu drei Millionen Euro geschätzt.

11.10.2017 22:01
Großbrand
Bei dem Großbrand in einer Kläranlage bei Wiesbaden stand eine riesige Rauchwolke über der Stadt. Foto: Feuerwehr Mainz (dpa)

Der Großbrand in einer Kläranlage auf einer Rheininsel zwischen Wiesbaden und Mainz ist durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. Es gebe keine Hinweise auf eine Straftat, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch. Die Kläranlage gehört zu einem Industriepark. Nach Angaben des Betreibers war ein Ventilator heißgelaufen. Den Sachschaden bezifferte er mit 2,5 bis 3 Millionen Euro. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Das Feuer war am Dienstagnachmittag ausgebrochen und hatte einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Nach ersten Erkenntnissen brannten vor allem Kunststoffe, keine
Gefahrstoffe.

Der Industriepark „Kalle-Albert» selbst, dessen Abwasser auf der „Petersaue» behandelt werden, sei von dem Feuer nicht betroffen gewesen, erklärte das Regierungspräsidium Darmstadt. Es sei zwar
Löschwasser in den Rhein gelangt, jedoch bestehe nach bisherigen Erkenntnissen keine Gefahr für die Tiere und Pflanzen im Fluss. Da die Abluftanlage der Kläranlage zunächst außer Betrieb ist, könnten die Anwohner von Gestank belästigt werden. Der Betreiber hat ein Info-Telefon geschaltet. (dpa)

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