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Grippe Nachimpfung gegen Grippe in Hessen möglich

Da der diesjährige Impfstoff nicht alle zirkulierenden Grippe-Virenstämme abdeckt, übernehmen die Krankenkassen in Hessen für Risikopatienten eine Nachimpfung gegen Grippe.

Grippe in Hessen
Risikopatienten können sich in Hessen zum Schutz gegen Grippe nachimpfen lassen. Foto: dpa

AOK und DAK Hessen übernehmen für Risikopatienten eine Nachimpfung mit der vierwertigen Variante des Grippeimpfstoffes. Anlass ist der Hinweis des Robert-Koch-Instituts (RKI), wonach der diesjährige trivalente Grippe-Impfstoff nicht alle zirkulierenden Virenstämme abdeckt.

Als Risikopatienten gelten unter anderem immungeschwächte Kinder, Schwangere und chronisch Kranke wie Diabetiker, Menschen mit starken Atembeschwerden oder Multipler Sklerose. Ob der Patient unter diese Rubrik falle, entscheide alleine der Arzt, sagte AOK-Sprecher Riyad Salhi auf Anfrage.

Die jährliche Influenzawelle beginnt in der Regel nach der Jahreswende. Nach der Impfung dauert es zehn bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. Der Herbst ist deshalb der übliche Zeitpunkt. Doch zu diesem Zeitpunkt war weitgehend unbekannt, dass das verwendete Serum nicht gegen das diesjährige Virus immunisiert. Aktuell ist die Zahl der akuten Atemwegserkrankungen in Hessen laut RKI rückläufig.

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