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G20-Gipfel in Hamburg Rund 150 hessische Polizisten in Hamburg verletzt

1. Update Mehr als 1000 Polizisten aus Hessen waren auf dem G20-Gipfel in Hamburg im Einsatz. Etwa 150 wurden verletzt - viele von ihnen durch Tränengas.

09.07.2017 15:00
G20 in Hamburg
Polizisten beim Einsatz in Hamburg (Symbolfoto). Foto: HANNIBAL HANSCHKE/ Reuters

Etwa 150 Polizisten aus Hessen sind beim Einsatz auf dem G20-Gipfel in Hamburg verletzt worden. Es habe sich dabei eher um leichte Verletzungen gehandelt, teilte Michael Schaich, Sprecher des Hessischen Innenministeriums, am Sonntag mit. Der Großteil der Polizisten sei nach Ende des Gipfels in der Nacht zum Sonntag bei der Räumung eines Platzes im Schanzenviertel beim Einsatz vom Tränengas seitens der G20-Gipfel-Gegner verletzt worden. Etwa 130 Polizisten hätten das Gas in Atemwege und Augen bekommen. Dies habe zu Augentränen und -rötungen geführt. Schwer verletzt wurde bei diesem Einsatz nach Angaben des Lagezentrums Wiesbaden keiner der Beamten.

Ob es am G20-Wochenende auch schwerere Verletzungen unter den Polizisten aus Hessen gegeben hat, werde sich erst in der Einsatznachbereitung zeigen, sagte Schaich. Schon in der Nacht zum Samstag hatten Polizisten Prellungen und Abschürfungen erlitten. Die Verletzungen seien aber nicht so schwer, dass die Polizisten dienstunfähig seien, sagte Schaich. In der Nacht zum Sonntag seien betroffene Polizisten vor Ort und ambulant behandelt worden. Außerdem wurden nach seinen Angaben bei den Krawallen Polizeifahrzeuge beschädigt.

Nach Ende des G20-Gipfels sollten die mehr als 1000 Polizisten aus Hessen, die in Hamburg im Einsatz waren, am Sonntag die Heimreise antreten. „Alle werden im Laufe des Tages wieder nach Hause kommen“, sagte der Pressesprecher. (dpa)

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