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„Yippie!“ in Frankfurt Ein Comic-Festival für Kinder

Eine Kommissarin und ein Super-Hasi jagen Schurken, der Eiffelturm möchte ans Meer: „Yippie! Das Kindercomic- Festival“ in Frankfurt lässt Mädchen und Jungen die ganze Palette des Genres erleben.

Kindercomicfestival in Frankfurt
Selbstbildnis im Atelier: Mawil liest beim Festival mit Tanja Esch Rätselgeschichten von „Inspektor Sadie Lavone“. Foto: Mawil

Ein wenig spiele da vielleicht auch die allgemeinhin beklagte Lesebereitschaft der Ableger eine Rolle, überspitzt nach dem Motto: „Die Kinder lesen nicht mehr, also machen wir lieber einen Comic, bevor das Abendland untergeht.“ Mehr noch liegt die Aufwertung des Genres allerdings wohl an der Einsicht, dass grafisches Erzählen und Lesen nicht nur Spaß macht, sondern auch ganz neue Zugänge eröffnet zu komplexen Themen. Comics seien „genau das richtige Format für Kinder, um komplizierte historische Ereignisse zu schildern“, sagt Susanne Gesser, Leiterin des Jungen Museums. 

So erscheint im Herbst der zweite Band der Comicreihe „Frankfurter Geschichten für junge Leute“, die das Junge Museum herausgibt. Die Graphic Novel mit dem Titel „Frankfurt 1918 – Heraus aus der Finsternis“ schildert den Kampf um Frauenrechte aus Sicht von vier Mädchen und wird auch „Teil des Festivals sein“, sagt Gesser. Am Sonntag um 14 Uhr gibt es im Jungen Museum eine Werkstattlesung zu dem neuen Comic. 

Wer Comics für Kinder zeichne und schreibe, „muss eine Sprache und eine Thematik finden, die kindgerecht ist“, sagt Philip Waechter. Viele Comics seien allerdings generationsübergreifend, besonders Klassiker wie Asterix oder Donald Duck. Nur: „Kinder lachen meist an ganz anderen Stellen als Erwachsene.“ 

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