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Veranstaltungstipp Frankfurter Galerien präsentieren sich

Zu ihrem 23. Saisonstart bieten die Frankfurter Galerien das bislang umfangreichste Programm. Auch drei Museen sowie 15 weitere Ausstellungsorte sind in diesem Jahr mit dabei.

Saisonstart
In der Galerie Barbara von Stechow ist das „Factory Girl, Near Soho“ (Bild: Ausschnitt), 2015, ausgestellt.

Die Frankfurter Galerien wollen Flagge zeigen zum Saisonstart, der zum mittlerweile 23. Mal begangen wird. Die Kunstinteressierten erwartet am zweiten Septemberwochenende ein deutlich umfangreicheres Programm als in den vergangenen Jahren: mit mehr als 50 Ausstellungen der Genres Malerei, Skulptur, Fotografie, Installationen, Film und Performance.

„Erstmals nehmen neben den Frankfurter Galerien auch ausgewählte Off-Spaces und Museen am Saisonstart teil“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig. So finden sich im Programm Frankfurter Kulturinstitutionen wie das Museum für Moderne Kunst (MMK), die Schirn und das Städel. Aber auch Galerien, die nicht in der vor mehr als 30 Jahren gegründeten Interessengemeinschaft organisiert sind, können sich beteiligen. Mit einer stärken Vernetzung hoffen die Galerien, Frankfurt als bedeutenden Standort für zeitgenössische Kunst zu etablieren.

Das kunstinteressierte Publikum kann sich wie in den Vorjahren auf zahlreiche Ausstellungen mit dem Schwerpunkt Malerei freuen. Auch das Rahmenprogramm wurde deutlich erweitert. Begleitend zu den Ausstellungen finden am ganzen Wochenende Künstlergespräche, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Vorträge und Konzerte statt. Ein großer Vorteil von Frankfurt ist, dass die Ausstellungssorte nah beieinander liegen und deshalb bei einem Spaziergang oder einer Radtour erschlossen werden können.

Zum ersten Mal beim Saisonstart dabei ist die Galerie Filiale in der Stiftstraße 9, die in der Ausstellung „Of Loners and Charmeurs“ Arbeiten von Alicia Viebrock zeigt. Die Künstlerin – eine Meisterschülerin von Herbert Brandl – lotet in ihrer Arbeit die Grenzen zwischen Figur und Abstraktion aus und verwendet dabei florale Elemente.

Die Galerie Bärbel Grässlin, Schäfergasse 46 B, präsentiert den Werkkomplex von Günther Förg. Der 2013 verstorbene Künstler, Teilnehmer der Documenta IX im Jahr 1992, hat sich zeitlebens mit verschiedenen Architektur-Stilen auseinandergesetzt und diese in seine Gemälde integriert. Auch das fotografische und bildhauerische Werk des Künstlers ist beachtlich. Zu sehen sind Arbeiten, die zwischen 1984 und 1990 entstanden sind.

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