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„Summer in the City“ Die Welt zu Gast im Palmengarten

International renommierte Künstler kommen zum „Summer in the City“ in den Frankfurter Palmengarten – unter anderen tritt auch Rufus Wainwright unter freiem Himmel auf.

Orlando Julius
Orlando Julius aus Nigeria ist einer der Höhepunkte von „Summer in the City“ im Frankfurter Palmengarten. Foto: Mousonturm/O. Julius

Rufus Wainwright passt in keine Schublade. Ist er Singer-Songwriter? Ist er Komponist? Großer Entertainer? Paradiesvogel? Wainwright mag kühl wirken, seine Musik ist aber voller Dramatik, Leidenschaft und stimmungsvoller Schlichtheit. Klassische Instrumente kombiniert er mit modernen, persönlichen Texten weit weg von Stereotypen. Wenn Wainwright im Sakko auf die Bühne tritt und die Scheinwerfer nur den glänzend schwarzen Konzertflügel anleuchten, beginnt für das Publikum eine sinnliche Reise.

Das Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm hat es in diesem Jahr geschafft, den international bekannten Künstler für die Musik-Reihe „Summer in the City“ im Palmengarten zu gewinnen. Wainwrights Auftritt am Dienstag, 24. Juli, sei ein besonderer Höhepunkt der Sommerkonzerte, sagt Kurator Markus Gardian.

In der Reihe werden jeweils dienstags ganz unterschiedliche Konzerte angeboten. Das Programm der Konzert-Reihe sei „innovativ und anspruchsvoll“, sagt Gardian. Die Künstlerauswahl decke das typische Spektrum des Mousonturms ab. Dennoch mussten auch äußere Faktoren wie die Lärmbeschränkung bei der Planung eine zentrale Rolle spielen, erklärt Gardian.

Daher seien Singer-Songwriter wie Wainwright für die Veranstaltung zwischen den Wohnvierteln Westend und Bockenheim gut geeignet. Traditionell kommen viele Stammgäste, die Reihe lädt aber ebenso ein, Neues auszuprobieren.

Eingeladen sind Orlando Julius und „The Heliocentrics“, die den Palmengarten mit Rythmen und Melodien des Afro-Soul und Afro-Beat füllen. Mit dem Saxophon im Gepäck tourte Julius bereits in den 60er Jahren umher und fing die Stimmungen der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung in seiner Musik ein.

Am 31. Juli spielt der Künstler Julius mit Band im Palmengarten. Der liegt am Rande des Westends, wo damals Studierende Häuser besetzten, und könnte so manchen Konzertgast in Erinnerungen an eine bewegte Jugend schwelgen lassen.

„Daara J Family with Faada Freddy“ bringen Grenzen zum Schmelzen und erfüllen Frankfurt am 14. August mit westafrikanischem Hip-Hop, Soul und Pop. Ihre Lieder sind politisch, kritisch und optimistisch zugleich. Ihr Stil ist erfrischend anders und so landeten sie bereits in den europäischen Weltmusik-Charts.

Frischen Wind bringt die Band „Bukahara“ aus Köln mit einem lässigen Mix aus Swing, Folk, Reggae sowie Arabic-Balkan-Klängen. Ihre Musik überzeugt mit fröhlicher Unbeschwertheit und mit dem für die Band typischen Ensemble interkontinentaler Musikstile. Bei ihrem Konzert am 7. August holen sie ihr Publikum im Alltag ab und nehmen es mit in eine Welt, wo es noch wahre Nächstenliebe gibt. Die warmen und klaren Rhythmen ihrer Akustikinstrumente machen Lust auf Tanzen oder in der untergehenden Abendsonne gen Himmel zu schweben.

Mit sanften Melodien und elegantem Gesang führt die Frankfurter Sängerin Mogli am 21. August den Sommernachtstraum im Palmengarten fort. Moglis feinfühlige Musik ist inspiriert von ihren Reisen um die Welt und lädt die Zuhörer zum Träumen ein. Ihre Lieder erinnern an stille, farbenreiche Landschaften, wo Wasserfälle rauschen, Baumwipfel sanft vom Wind bewegt werden und die Abendsonne durch das Blätterdach glitzert.

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