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Tour 60 (7/2007) Milseburg - drunter und drüber

Von Fulda in die Hochrhön mit der Milseburg im Doppelpack: Erst im stillgelegten Eisenbahntunnel durch, dann krachig drüber. ( Mit Video)

Foto: Schutzhütte Milseburg

Von Fulda in die Hochrhön mit der Milseburg im Doppelpack: Erst im stillgelegten Eisenbahntunnel durch, dann krachig drüber.( Mit Video)

Die FR-Mountainbiketour 60 führt auf einen der bekanntesten Berge der Rhön, die Milseburg. Aber nicht nur drauf. Sondern auch drunter durch! Unter dem so genannten Charakterberg der Rhön verläuft Deutschlands längster Fahrradtunnel. Die knapp 1,2 Kilometer lange Strecke wurde 2003 frei gegeben und ist Teil der stillgelegten Rhön-Bahn, die einst von Fulda nach Hilders respektive Tann führte. Deren Startort ist auch der Ausgangspunkt unserer Mountainbike-Runde, die mit 58 Kilometern und knapp 1300 Höhenmetern schon zu den eher Schweiß treibenden Sommerausflügen zählt. Zumal wir einige fahrtechnisch spannende Passagen eingebaut haben.

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In Fulda geht es aber zunächst gemütlich auf dem hessischen Radfernweg R 3 los. Bis zum Rauschenberg, einem beliebten Ausflugsziel. Der Weg hoch zum Aussichtsturm will erkämpft sein. Danach rollt unser Fulda-Express wieder entspannter. Lediglich Schloss Bieberstein - heute eine Schule - bietet noch einmal eine bissige Passage. Danach schwenken wir auf die glatt asphaltierte ehemalige Bahnstrecke ein und gewinnen auf den 4,5 Kilometern bis zum Tunnel sehr gleichmäßig an Höhe.


Virtueller Flug über die Tour im 3D-Panorama (Animation: Alexander Kraft / mit freundlicher Unterstützung von magicmaps, www.magicmaps.de)

Bevor wir nun zum Angriff auf die steilen Flanken der Milseburg blasen, holen wir uns in der kleinen Gaststätte mit angeschlossenem Wachsmuseum den notwendigen Energie-Stoß in Form von prächtigen Nussecken. Wer lieber oben auf dem 835 Meter hohen Gipfel pausieren möchte - bitte, auch da bieten sich zwei Einkehrmöglichkeiten an. Vor allem gilt es aber, die spektakuläre Aussicht von der einstigen Kelten-Kultstätte zu genießen.

Ebenso spektakulär wird unsere Abfahrt. Die führt am Fuldaer Haus am Fuße der Maulkuppe vorbei und zur Steinwand. Dort treffen wir auf die nächste nennenswerte Gaststätte sowie den Namen gebenden riesigen Steinblock, ein ausgewiesenes Gelände für Kletterer. Danach rollen wir im flacheren Land bis Fulda aus - jedoch nicht ohne den Ort Künzell, die Heimat von Radprofi Patrik Sinkewitz, zu streifen.

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