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Kick La Luna Musikalische Weltreise

Seit 25 Jahren begeistert die Frauenband Kick La Luna mit Ethno-Funk, Bossa-Soul, Latin-Rhythmen und ausdrucksstarkem A-capella-Gesang. Jetzt tritt sie in Offenbach auf.

Offenbach
Alle in einem Boot: Das Frauen-Quintett Kick La Luna. Foto: Kick La Luna

Es war Liebe auf den ersten Ton. Sagt Anne Breick über den Moment Anfang der 1990er Jahre, als sie bei einem Percussion-Workshop in Frankfurt Ulrike Pfeifer und Elke Voltz traf. Die beiden Frauen waren genauso musikverrückt wie sie selbst. Das war schon einmal eine gute Voraussetzung, um eine Band zu gründen. Geprobt wurde damals in einem Raum des evangelischen Stadtjugendpfarramts im Frankfurter Nordend.

Seit 1992 tourt Kick La Luna durch die Lande und hat sich in der deutschen Popszene mit Ethno-Funk, Bossa-Soul, vibrierenden Latin-Rhythmen und A-capella-Gesang eine Ausnahmestellung erspielt. Mittlerweile neun CDs mit selbstverfassten Songs zeugen von musikalischen Einflüssen, die von Westafrika, Südamerika und Neuseeland bis nach Polynesien reichen.

Anfangs war noch die Gitarristin Jutta Keller mit von der Partie, später kam die brasilianische Musikerin Zélia Fonceca hinzu. Inzwischen hat die Besetzung gewechselt. Zur Band gehören neben den „Ur-Kicks“ Breick (Percussion, Gesang), Pfeifer (Bass, Gesang, Percussion) und Voltz (Gesang, Gitarre) die Schlagzeugerin Angela Frontera (seit 2010) und die Keyboarderin/Pianistin Christiane Sattler (seit 2017).

Seit 25 Jahren wirbelt Kick La Luna durch die Republik und Europa, begeisterte mit Spielfreude und musikalischem Ethno-Crossover aber auch das Publikum in den Vereinigten Staaten und Kanada. Die Jubiläumstour, die im September in der ausverkauften Brotfabrik in Frankfurt startete, steht unter dem Motto „Tanze aus der Reihe“. Der Titel eines Songs aus dem jüngsten Album „Sommer unterm Mond“ ist auch als Aufforderung zu verstehen. Denn die selbstbewussten und eigenwilligen Musikerinnen, die als reine Frauenband bei einigen Plattenlabels oder auch Kritikern auf Vorbehalte stießen, wollen andere dazu ermutigen, „auch mal gegen den Strom zu schwimmen und den Mut zu haben, den Mund aufzumachen“, sagt Breick. „Tanze aus der Reihe“ sei ihr Lieblingssong und auch ihr Lebensmotto. Er groove und habe den „Latin-Kick“.

Auf die Frage, wie sich der lange Zusammenhalt der Band erklären lässt, meint die leidenschaftliche Trommlerin: „Wir haben eine gut erprobte Streitkultur und eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit. Außerdem: Wir verbiegen uns nicht und haben Spaß auf, vor, neben und hinter der Bühne“, sagt die Percussionistin, die mit Verve auf allem trommelt, was Töne erzeugt.

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