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Idstein-Jazzfestival Jazz in allen Facetten

Das Idsteiner Altstadt-Open-Air zeigt ein buntes Puzzle von Stilrichtungen.

Idstein Jazzfestival
Was für eine Kulisse: Die Idsteiner Altstadt ist während des Jazzfestivals immer präsent. Foto: Grandpierre Design

Mehr als 30 Bands spielen vom 8. bis 10. Juni auf den sechs Bühnen des Idstein-Jazzfestivals in der Idsteiner Altstadt auf. Mit dabei sind regionale und alt bewährte Gruppen wie die Whiskydenker, die Climax Band Cologne oder die Big Band Idstein. Auch Dan Popek, der bereits im vergangenen Jahr in der Altstadt spielte, tritt wieder auf. „Das war letztes Jahr ein Wahnsinnserfolg. Da haben wir ihn gleich wieder gebucht“, sagt Ariane Özer vom Verkehrsverein Idstein.

Zum ersten Mal in Idstein ist die Rhythm ’n‘ Blues Big Band „Sixtyfive Cadillac“. Gestartet als Blues-Brothers-Show, ist die Band mittlerweile mit ihren eigenen Songs international auf Tour. In Idstein wird sie am Samstagabend, 9. Juni, auf der großen Bühne am Löherplatz stehen. „ Da ist dann richtig Party“, sagt Özer.

Am Abend zuvor bringt das Festival die französische Gruppe „Lyre Le Temps“ auf die Bühne. Die Band, die von Brass-Bands der 1920er Jahre inspiriert ist, vereint Einflüsse aus Hip Hop, Pop, Electro und Jazz. In ihrer Heimat Frankreich sind die jungen Musiker vor allem für ihre große Energie, die sie auf die Bühne bringen, bekannt.

Das Festivalprogramm sei ein buntes Puzzle von Stilrichtungen, sagt Ariane Özer. Von Big Band-Music über World & Latin, Classic Jazz. Blues, Swing, Soul, Groovy Jazz, und Rock & Pop. „Wir haben eine breite Mischung zusammengestellt, bei der jeder seine Bühne finden kann“, sagt sie. Bürgermeister Christian Herfurth (CDU) verspricht sogar „eine große Portion musikalischer Glücksmomente“.

Im Umkreis des Altstadt-Open-Airs bietet das Idstein-Jazzfestival ein großes Rahmenprogramm an, das vor allem darauf abzielt, Kinder und Jugendliche an die Musik heranzuführen und jungen Musikern eine Bühne zu geben. 

Das Bläserklassentreffen ist dabei wohl eines der größten Experimente. 200 bis 300 Kinder aus Bläserklassen von Schulen und Musikschulen aus der Umgebung treffen sich am Festivalsamstag um 12 Uhr und bilden auf der Bühne ein großes Orchester. Dort werden sie erstmals gemeinsam musizieren. „Dieser Auftritt ist extrem spannend und jedes Mal wirklich ein Gänsehautmoment“, sagt Özer. 

Die elf Stücke, die sie aufführen werden, wurden zuvor unabhängig voneinander in ihren eigenen Bläserklassen eingeübt. Dirigiert wird das überdimensionale Jugendorchester vom Komponisten der elf Stücke, dem Schweden Jan Utbult. So müssen sich die Kinder nicht nur an die neuen Instrumente rundherum, sondern ebenso an einen fremden Dirigenten anpassen.

Dass sie dabei auf derselben Bühne spielen dürfen wie die großen Bands, sei für die Kinder ein echter Höhepunkt, sagt Özer begeistert.

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