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Baudenkmäler in Hessen Tag des Offenen Denkmals in Hessen

Der Tag des Offenen Denkmals am 10. September in Hessen macht diesmal herrschaftliche Bauten zum Thema – und die können auch aus der jüngsten Vergangenheit stammen.

Baudenkmäler in Hessen
Ein Kronleuchter im Hessischen Landtag in Wiesbaden. Foto: Peter Jülich

Der Tag des Offenen Denkmals ist ein Riesenerfolg. „Im vergangenen Jahr kamen deutschlandweit rund vier Millionen Besucher“, schwärmt Markus Harzenetter, der Präsident des hessischen Landesamtes für Denkmalpflege. „Da kommen an einem Tag mehr Besucher als zur Bundesliga in einem ganzen Monat.“

Auch in diesem Jahr dürfte der Andrang am zweiten Sonntag im September wieder gewaltig werden, das diesjährige Motto „Macht und Pracht“ verspricht die publikumswirksame genauere Vorstellung prunkvoller Paläste und mächtiger Kirchen. Allerdings sind auch wieder zahlreiche sonst nicht zugängliche private Wohnhäuser zu besichtigen, die oft von ihren Besitzern äußerst aufwendig und liebevoll renoviert, oft auch vor dem Abriss gerettet wurden. „Vieles ist oft nur ein einziges Mal während oder nach der Restaurierung zugänglich. Das sollte man nutzen“, sagt Harzenetter.

Er sei immer wieder erstaunt, „wie stark das Thema Denkmalschutz angekommen ist“, sagt der oberste Denkmalschützer des Landes. Er habe immer wieder erlebt, wie Immobilienbesitzer anfangs sehr kritisch reagiert hätten. „Und heute sind sie die größten Fans ihres Objekts! Dass sie so stolz sind, begeistert mich ebenfalls.“

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