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Alte Oper in Frankfurt Pamela Anderson kommt nach Frankfurt

Pamela Anderson tritt in der Frankfurter Alten Oper auf. Allerdings nicht als Rettungsschwimmerin im roten Badeanzug. Der einstige Baywatch-Star ist Assistentin des niederländischen Illusionisten Hans Klok.

Alte Oper
Die Assistentin und der Zauberer: Pamela Anderson und Hans Klok. Foto: Christoph Boeckheler

„Ich mag Hans Klok und seine Zaubertricks sehr. Aber ich habe mir extra ein Ticket für den Abend mit Gaststar Pamela Anderson als seine Assistentin gekauft. Ich finde sie seit Baywatch toll und will sie in echt sehen“, erzählt eine 61-jährige Zuschauerin auf dem Weg in die Frankfurter Jahrhunderthalle. An zwei Abenden trat der niederländische Illusionist, der mit seiner blonden Mähne und sehr, sehr weißen Zähne an die guten Zeiten von Siegfried und Roy erinnert, bereits in Höchst mit der Show „House of Mystery“ auf.

An einem davon mit Anderson, dem Sexsymbol und Baywatch-Star der 90er, die so schön in Slow Motion im roten Badeanzug am Strand entlang rennen konnte. Nur so viel vorweg: Es ist ein sehr kurzer Auftritt bei Klok. Einer, der den ganzen Abend angekündigt wird, der aber erst ganz am Schluss passiert. „Ich habe sie kurz gesehen, das reicht mir. Und ich kann jetzt meinen Kolleginnen davon berichten“, sagt die Zuschauerin.

Wer damit ebenso zufrieden ist, kann die mittlerweile 50-jährige Pamela Anderson in einem schwarzen, wie ein Badeanzug-geschnittenen Outfit am 14. März in der Frankfurter Alten Oper sehen. Und – auch das noch vorweg – ihre Figur ist definitiv noch baywatchtauglich.

Als Anderson in den Konferenzraum des Frankfurter Sheraton Airport Hotels wenige Stunden vor der Show tritt, hat sie ihr Smartphone noch in der Hand und sagt zu den anwesenden Journalisten: „Hi, ich checke eben noch meine Mails.“ Sie lacht. Und gibt zu: „Ich weiß nie, in welche Situation ich gerade reinlaufe. Und ich bin noch gar nicht richtig wach.“ Sie trägt wenig Make-up; ihre dunklen Augenringen sind deutlich sichtbar. Doch da ist sie angenehm uneitel und fröhlich gelaunt.

14 Mal war sie nackt auf dem „Playboy“-Cover zu sehen. An diesem Tag trägt sie ein hoch geschlossenes Oberteil. Wenn sie lächelt, wirkt das etwas hollywood-maskenhaft. Nun ist sie also Zauberassistentin des zwei Jahre jüngeren Hans Klok. Er erzählt, dass er vor vielen Jahren, da war er 25 Jahre alt, in Monaco zu Pamela Andersons Glanzzeiten an einem Kiosk vorbeilief, an dem sie so ziemlich auf allen Magazin-Covern zu sehen war: „Und ich hatte dieses explodierende Gefühl, dass sie und ich einmal im Leben etwas zusammen machen werden.“ Alle seine vielen Zauberassistentinnen in der Show, die alle aussehen wie aus einem Modellkatalog, nennt er „Divas of Magic“.

Diese verschwinden immer wieder in Kisten, tauchen dann plötzlich wieder auf. Einmal landet Klok selbst aufgespießt auf einem Dolch. Doch keine Sorge, das verläuft, ohne dass Blut fließt. Einen Jungen aus dem Publikum bringt er zum Schweben; außerdem gibt es immer wieder Tanz- und Akrobatik-Nummern seiner Crew. Die Tricks bei „House of Mystery“ laufen so schnell ab, dass Klok sich wohl nicht ganz unbegründet der „schnellste Illusionist der Welt“ nennt. Seit seinem zehnten Lebensjahr zaubert er.

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