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Frankfurt und Offenbach Wärmste Orte in Hessen

Um den Titel "wärmster Ort in Hessen" wetteifern in Hessen die Nachbarstädte Offenbach und Frankfurt. Beide bringen es auf eine Durchschnittstemperatur von genau 10,3 Grad.

17.08.2006 00:08
oliver.weiner@t-online.de/ Tel: 069-82368699/ Mobil: 0170-4166194
Eine heiße Liebe besteht zwischen Frankfurt und Offenbach nicht unbedingt. Aber beide Städte teilen sich den Titel "wärmster Ort Hessens" - und den Kaiserlei, den dieses Bild zeigt). Foto: FR

Offenbach/Frankfurt (dpa/lhe) - Um den Titel "wärmster Ort in Hessen" wetteifern die Nachbarstädte Offenbach und Frankfurt. Im langjährigen Mittel bringen es beide auf eine Durchschnittstemperatur von 10,3 Grad. Maßgebend waren Messungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) an einer Station am Offenbacher Klinikum und im Frankfurter Palmengarten.

Dass die Großstädte vorne liegen und nicht der oft als besonders sonnig empfundene Rheingau oder die Bergstraße, erklärt DWD-Sprecher Uwe Kirsche mit der Lage. "Generell sind Innenstädte auf Grund der Bebauung wärmer als Bergkuppen oder freies Feld." Im Sommer heizt die Sonne die Häuser stark auf, hinzu kommt die Abstrahlung des heißen Asphalts, im Winter spielt wiederum die Abstrahlung der Gebäude eine Rolle. "Das sorgt für einen leichten Effekt", erläutert Kirsche.

Die von den Klimatologen "Stadteffekt" genannte Wirkung kann die an einer Station gemessenen Werte im Schnitt um 0,5 Grad nach oben treiben. Selbst dann, wenn sie wie im Palmengarten in einer grünen Oase liegt. Im Unterschied zur Stadt kühlen freie Lagen schnell ab, auf den Bergen macht sich die Höhe bemerkbar.

Basis des langjährigen Mittels sind Messungen zwischen 1961 und 1990. Auf Platz drei der DWD-Rangliste steht das südhessische Bensheim mit 10,2 Grad.

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