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Flughafen Kreis Groß-Gerau will Terminal-Bau stoppen

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof verhandelt über Klage gegen den Bau des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen.

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Groß-Gerau wehrt sich juristisch gegen den Bau des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen. Foto: Rolf Oeser

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel befasst sich heute Vormittag mit der Frage, ob die Stadt Frankfurt den ersten Bauabschnitt des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen zu Unrecht genehmigt hat. Der VGH verhandelt über eine Klage des Kreises Groß-Gerau, dessen Kreisgebiet südwestlich an das Flughafengelände angrenzt. 

Vor vier Jahren  hatte die Stadt Frankfurt den Bau des Terminals 3 genehmigt. Seit Oktober 2015 wird es errichtet. Das Terminal soll 2023 nach Abschluss des ersten Bauabschnitts in Betrieb gehen. 14 Millionen Passagiere sollen dort jährlich abgefertigt werden. Fraport hat einen Anschluss an die Skyline-Bahn angekündigt, ein S-Bahn-Anschluss ist nicht vorgesehen.

Der Kreis Groß-Gerau befürchtet, dass die Passagiere deshalb mit Taxis und Autos kommen. Ein Streitpunkt vor dem Verwaltungsgerichtshof sei, ob Frankfurt die Erschließung des Terminals mit Verkehrsmitteln hinreichend geprüft habe, erklärte ein Sprecher des VGH. Das Gericht werde aber auch prüfen, ob der Kreis überhaupt durch den Ausbau des Flughafens in seinem Recht auf kommunale Selbstverwaltung verletzt wird und daher berechtigt ist, Klage zu erheben. Ein Urteil wird noch am Mittwoch erwartet. (mit dpa)

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