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Ryanair in Frankfurt Es wird lauter

Dass Ryanair sich zunehmend auf den Frankfurter Flughafen konzentriert, kommt wenig überraschend. Der FR-Kommentar.

Flughafen Tegel
Mit ihren Rabatten für Neukunden hat sich Betreiberin Fraport zu einer Konkurrenz für Hahn entwickelt. Foto: Soeren Stache (dpa)

Bei Ryanair wird nicht lange gefackelt: Sollten Flüge nicht ausgelastet sein, werden sie gnadenlos gestrichen. Schlecht für die Kunden, die dann umbuchen müssen. Schlecht für die Betreibergesellschaft des Flughafens Hahn, der schon seit Jahren rückläufige Passagierzahlen verzeichnet. Entwickelt sich der Hahn immer mehr zum von Rheinland-Pfalz subventionierten Frachtflughafen? Blutet er gar komplett aus? Fragen, die die Zukunft beantworten muss. Im Moment sieht es jedenfalls nicht gut aus für den ehemaligen Militärairport, dessen Zeit als wichtige Ryanair-Basis abgelaufen ist.

Dass die Iren sich zunehmend auf den Frankfurter Flughafen konzentrieren, kommt wenig überraschend. Mit ihren Rabatten für Neukunden hat sich Betreiberin Fraport zu einer Konkurrenz für Hahn entwickelt. Der Frankfurter Flughafen mit seiner verkehrsgünstigen Lage im Ballungsraum ist zudem besser zu erreichen als der Hunsrück.

Es ist nur ein Flugzeug, das Ryanair von Hahn abzieht. Und genauer betrachtet ist es nur eine neue Verbindung, die zum Sommerflugplan in Frankfurt hinzukommt. Doch wahrscheinlich werden weitere folgen. Wachstum ist schließlich erklärtes Ziel von Fraport. Für die Bevölkerung heißt das: Es wird lauter. Möglicherweise auch nach 23 Uhr. Es sei denn, Ryanair hält sich endlich an die Regeln des Nachtflugverbots. Bislang klappt das nicht. 

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