24. Februar 201710°C Frankfurt a. M.
Lade Inhalte...

Montagsdemo am Frankfurter Flughafen Gift vom Himmel

„Was ihr mit uns macht ist Gift!“ - die Teilnehmer der Fluglärm-Demo machen dieses Mal auf die Schadstoffbelastung aufmerksam. Anstelle von Ohrenschützern werden Atemmasken verteilt.

Ingrid Kopp, Sprecherin des Bündnisses der Bürgerinitiativen, ist bei jeder Montagsdemo dabei. Foto: dpa

Sie lassen nicht locker. Am Montagabend bewegte sich der Demonstrationszug der Fluglärmgegner wieder durch das Terminal 1 des Frankfurter Flughafens. Thematisch ging es bei der nunmehr 20. Versammlung dieser Art nicht allein um Lärm, der von den Jets ausgeht. Sondern es ging vor allem auch um jene Schadstoffe, die durch den Flugbetrieb entstehen.

Atemmasken verteilt

„Was ihr mit uns macht ist Gift!“ skandierte Jakob Gall vom Verein „Für Flörsheim“, der zusammen mit der Bürgerinitiative Flörsheim-Hochheim die Demonstration gestaltete. Mit einer eigenen Feinstaubmessung habe der Verein „das Unsichtbare sichtbar gemacht.“ Nun müssten die Behörden mit wissenschaftlich fundierten Messungen nachlegen, forderte Gall vor der wie immer lautstarken Menge.

Schilder mit Aufschriften wie „Fraport verpestet Rhein-Main“ und „Hilfe, wir werden vergiftet“ wurden in die Luft gereckt, statt Ohrenschützern wurden dieses mal Atemmasken verteilt. 2500 Leute sind laut Organisatoren auch gestern wieder zum Demonstrieren gekommen – die Polizei spricht von 1750 Teilnehmern.

Ingrid Kopp vom Bündnis der Bürgerinitiativen will das Thema der gesundheitlichen Belastungen stärker in den Fokus des Protests rücken. Am kommenden Montag wird im Terminal 1 dann in den Mai „getanzt“.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Kontakt
  • Wir über uns
  • Impressum