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Frankfurt Geänderte Lärmpausen am Flughafen

Die Rollwege, die zur Südbahn des Frankfurter Flughafens führen, werden saniert. Deshalb wird vom Lärmpausenkonzept abgewichen.

Frankfurt Flughafen
Am Flughafen stehen Sanierungsarbeiten an. Foto: Michael Schick

Bis Ende November werden die Rollwege, die das Vorfeld mit der Südbahn des Frankfurter Flughafens verbinden, saniert. Weil in den Nächten gearbeitet wird, kann dort zwischen 22 Uhr und dem Beginn des Nachtflugverbots um 23 Uhr nicht gelandet werden, bestätigte Pressesprecher Marco Kreuter vom hessischen Verkehrs- und Wirtschaftsministerium auf Anfrage. Damit tangiert die Sanierung der Rollwege auch das Lärmpausenkonzept der Landesregierung.

Das Konzept sieht vor, dass morgens von 5 bis 6 Uhr die Anwohner der Südbahn entlastet werden, weil der Flugverkehr über die Centerbahn und die Nordwestbahn abgewickelt wird. Abends, in der Zeit von 22 bis 23 Uhr, ist es genau umgekehrt: Alle Flugzeuge landen auf der Südbahn.

Beide Bahnen werden bedient

Bis zum Ende der Sanierungsarbeiten werden nun die späten Flieger zur Nordwestbahn oder zur Centerbahn geschickt, erläuterte Fraport-Sprecher Dieter Hulick. Offenbar ist vorgesehen, die Landungen nicht auf einer Bahn zu bündeln, sondern beide Bahnen zu bedienen – zumal auf der Nordwestbahn große Maschinen wie die A380, die M11 oder auch ein Jumbo nicht landen dürfen. Üblich seien in der Zeit von 22 bis 23 Uhr „im Schnitt etwas mehr als 20 Landungen“.

Die Kosten für die Sanierungsarbeiten bezifferte Hulick auf „einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag“. Für das kommende Jahr sei dann die Sanierung der Rollwege geplant, die zur Centerbahn führen.

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