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Fluglärm Die billigen Ausreden von Ryanair

Erst waren die Streiks angeblich schuld an den späten Landungen von Ryanair, dann die Flugsicherung und das Wetter. Seit September führen die Iren das Ministerium an der Nase herum - ein Kommentar.

09.01.2018 13:04
Ryanair
Kann das Land Ryanair die Landeerlaubnis in Frankfurt entziehen? Foto: rtr

Sie können es einfach nicht, die Leute von Ryanair. Erst waren Streiks schuld an den häufigen Verspätungslandungen, jetzt kommen die Flugsicherung dazu und das Wetter.

Dass schlechte Witterung im Winter keine Seltenheit ist, müsste doch hinlänglich bekannt sein. Und mit den Auswirkungen von Streiks haben auch die anderen Airlines am Frankfurter Flughafen zu kämpfen. Die kommen trotz Wetter und Lotsenausstand aber rechtzeitig runter.

Seit September führen die Iren das Verkehrsministerium und die Bürger an der Nase herum. Verlärmen die Region zu einer Zeit, in der Ruhe herrschen sollte. Das Nachtflugverbot wird zur Farce, der Billigflieger reizt die rechtlichen Grenzen gnadenlos aus. Und versichert gebetsmühlenartig: Wir bemühen uns redlich, dass es besser wird.

Seit fast einem Vierteljahr geht das so. Die irische Unpünktlichkeit entwickelt sich zum Programm, die fantasievollen Ausreden der Piloten werden zur Routine. Das ist womöglich erst der Anfang der schnell getakteten Billigfliegerei von Frankfurt auf Kosten der Menschen, die um ihren Schlaf gebracht werden. 

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