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Flughafenausbau Baumbesetzer bleiben bis Ende Februar

Aktivisten setzen ein Zeichen gegen die ökologische Zerstörung durch den Flughafenausbau in Frankfurt. Am Sonntag können Interessierte mit ihnen im Wald Schnupperklettern.

Landeanflug
Landeanflug im Regen auf den Flughafen Frankfurt. Foto: Rolf Oeser

Zum „Schnupperklettern“ lädt die Umweltorganisation Robin Wood für Sonntag, 14 Uhr, in den Treburer Wald. Rund ein Dutzend Aktivisten halten dort seit vergangenem Wochenende mehrere Bäume besetzt. Damit wollen sie den Forst vor der drohenden Abholzung schützen und auf die ökologischen Schäden durch den Flughafenausbau aufmerksam machen. Unterstützt von den örtlichen Bürgerinitiativen planen sie, dort bis zum 28. Februar ausharren. Dann beginnt die Vegetationsperiode, Roden ist nicht mehr möglich.

Die Flughafenbetreiberin Fraport benötigt die 4,4 Hektar und umliegendes Gelände für einen Autobahnanschluss zum neuen Terminal 3. Den Antrag auf Enteignung hat das Regierungspräsidium zum Teil bewilligt. Das Waldstück gehört der Gemeinde Trebur, liegt aber zwischen dem Neu-Isenburger Stadtteil Zeppelinheim und Mörfelden-Walldorf.

„Alte Wälder schützen das Klima. Fliegen ist der schnellste und billigste Weg, den Planeten zu grillen“, sagt Monika Lege von Robin Wood. Während in Berlin gerade die Klimaziele über Bord geworfen würden, bräuchte es „entschlossenes Handeln vieler Einzelner“.

Außer „Schupperklettern“ gibt es am Sonntag ab 14 Uhr wieder einen Kuchenstand mit Gelegenheit zu Gesprächen.

Die Wegbeschreibung gibt es unter: bit.ly

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