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Flughafen Frankfurt VGH VGH kippt Südumfliegung

Die Richter geben den Klagen aus Hessen und Rheinland-Pfalz Recht und kippen die Südumfliegung am Frankfurter Flughafen. Von der Entscheidung sind bis zu 150 Starts betroffen.

03.09.2013 17:17
Macht Lärm. Foto: dpa

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel hat überraschend die sogenannte Südumfliegung am Frankfurter Flughafen gekippt. Die Richter gaben am Dienstag acht Kommunen und fünf Privatleuten aus Hessen und Rheinland-Pfalz Recht, die gegen die Südumfliegung geklagt hatten. Diese war für Flugzeuge mit Zielen im Norden eingeführt worden, um Regionen im Westen des Flughafens zu entlasten. Die Maschinen fliegen dazu nach dem Start zunächst eine weite Südkurve, um erst danach in größerer Höhe nach Norden abzudrehen. Einige Kommunen im Rhein-Main-Gebiet sehen sich dadurch zu Unrecht stärker belastet.

Bis zu 150 Starts pro Tag sind von der Entscheidung des VGH betroffen. Die Maschinen fliegen nach dem Start bei Westwind auf der Südumfliegung, wie eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) in Langen erläuterte. Die Routen seien festgelegt, eine Änderung derzeit nicht möglich. Welche Konsequenz der Richterspruch hat, könne noch nicht gesagt werden. Die DFS werde die detaillierte Begründung abwarten. Insgesamt starten in Frankfurt täglich rund 700 Maschinen.

Klage im April abgewiesen

Noch im April hatte der VGH Klagen gegen den sogenannten nördlichen Gegenanflug abgewiesen. Diese Route führt ankommende Maschinen vor der Landung nördlich am Flughafen vorbei, sie war nach Eröffnung der neuen Nordwestlandebahn einige Kilometer nach Norden verlegt worden. (dpa)

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