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Flughafen Frankfurt Preiskampf ist eröffnet

Der Konkurrenzkampf am Frankfurter Flughafen ist eröffnet. Befeuert wird er von Fraport mit attraktiven Rabatten für Neukunden. Der FR-Kommentar.

Flughafen Frankfurt
Auf der Landebahn Nordwest landet eine Passagiermaschine am Flughafen Frankfurt. (Symbolfoto) Foto: dpa

Dass Ryanair kommt, ist seit Herbst bekannt. Nun will Wizz Air ebenfalls Ende März in Frankfurt an den Start gehen. Die Iren brechen Richtung Süden auf, die Ungarn haben Osteuropa als Ziel. Ins Gehege werden sie sich nicht kommen. Doch der nächste Billiganbieter befindet sich schon in der Warteschleife.

Der Konkurrenzkampf am Frankfurter Flughafen ist eröffnet. Befeuert wird er von Fraport mit attraktiven Rabatten für Neukunden. Gut für die Konzernbilanzen, getrübt von chronisch sinkenden Verkehrszahlen. Gut vielleicht auch für Leute, die gerne billig durch Europa jetten. Ihnen bleibt die Anreise auf den Hahn erspart.

Es ist richtig: Die 30 zusätzlichen Flüge fallen nicht ins Gewicht. Doch sollte das Fraport-Geschäftsmodell aufgehen, werden immer mehr Billiganbieter nach Frankfurt expandieren. Mehr Flugzeuge bedeuten mehr Lärm, mehr Luftverschmutzung – am Tag, aber auch in der Nacht. Die Belastung steigt, die Lebensqualität sinkt weiter. Aber immerhin hätte Fraport endlich Mieter für Terminal 3. Das Milliardenprojekt als Abfertigungsstelle für Billigflieger. Ob sich das rechnet, ist zu bezweifeln.

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