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Flughafen Frankfurt Kleine Fortschritte

Die Sorge der Bewohner der Einflugschneisen ist berechtigt. Die Forschung zum Ultrafeinstaub im Rhein-Main-Gebiet muss vorangetrieben werden. Ein Kommentar.

Luftfahrt
Ein Flugzeug startet am Frankfurter Flughafen (Symbolfoto). Foto: dpa

Die Sorge der Bewohner der Einflugschneisen ist berechtigt. Ultrafeinstaub besteht aus winzigsten Partikeln, die sich über die Atemluft im gesamten Körper verbreiten können. Man sieht sie nicht, man riecht sie nicht. Doch sie machen krank.

Das Problem ist, jene Quelle ausfindig zu machen, die für das Gros der Belastung zuständig ist. Derer gibt es im Rhein-Main-Gebiet viele. Fabriken, Autos, Flugzeuge. Sie alle können das Atemgift produzieren. Und dann stellt sich die Frage, was die Partikel im menschlichen Körper anrichten. Darauf lässt die Wissenschaft noch Antworten vermissen. Und deshalb gibt es noch keine Grenzwerte, keine Messpflicht oder andere umweltpolitische Ziele.

Die Forschung steht ganz am Anfang. Und der große Durchbruch ist für die nächsten Jahre nicht zu erwarten. Doch es gibt kleine Fortschritte. Das Land misst seit September an zwei Stellen. Die Stadt Frankfurt hat Ähnliches vor. Auch das Umweltbundesamt nimmt sich des Problems Großflughafen und Ultrafeinstaub endlich an. Das ist doch eine gute Nachricht.

Ob die bei dem Projekt angewandte Methode die richtige ist, lässt sich mit Laienverstand nicht beurteilen. Doch es sieht so aus, dass die Verantwortlichen selbst manches der Zwischenergebnisse anzweifeln und Nachbesserungsbedarf sehen. Eines steht jedenfalls fest: Das Thema ist virulent und muss dringend vorangetrieben werden.

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