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Flughafen Frankfurt 36 verspätete Starts und Landungen

Am Sonntagabend gab es 27 Starts nach 23 Uhr in Frankfurt und neun Landungen. Schuld waren starke Gewitter.

Flughafen Frankfurt
Die Luftaufsicht erteilte 27 Sondergenehmigungen Am Sonntagabend. Foto: dpa

Das Gewitter am Sonntagabend hat das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen außer Kraft gesetzt: 27 Ausnahmegenehmigungen für verspätete Starts genehmigte die Luftaufsicht. Bei allen trug das Wetter Schuld an den Verspätungen, was außerhalb des Einflussbereichs der Luftfahrtunternehmen liegt. Wie das hessische Verkehrsministerium am Montag weiter mitteilte, erfolgte der letzte Start um 23.37 Uhr durch Turkish Airlines. Von den neun verspäteten Landungen kam die letzte Maschine, von Lufthansa um 23.54 Uhr zu Boden.

Die An- und Abflüge, heißt es, mussten längere Sicherheitsabstände einhalten. „Es kam zu erheblichen Verzögerungen in den Abläufen“, so das Ministerium weiter. Zwischen 10.20 Uhr vormittags und 21 Uhr sei die Zahl der Anflüge reduziert worden. Die Startbahn West sei wegen starken Rückenwinds nur eingeschränkt nutzbar gewesen. Damit setzt sich der Trend fort, den Minister Tarek Al-Wazir (Grüne) als Folge des Klimawandels sieht: „Wir konnten in den letzten Jahren sehen, dass sich die wetterbedingten Verspätungsstarts immer weiter vom Winter in die Sommermonate verschieben.“

Für Klaudia Hornung aus Niederrad haben die Flugbewegungen nach 23 Uhr System: „Hier wird ganz offensichtlich aus dem Sonderfall schleichend die Regel“, schreibt sie der FR und verweist auf das Mediationsergebnis. Demnach dürfen solche Flüge „nur im absoluten Sonderfall stattfinden“.

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