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Flüchtlinge in Hessen Mehrheit in Hessen für Obergrenze

Soll Deutschland weiter uneingeschränkt Flüchtlinge aufnehmen? Im Hessentrend des Hessischen Rundfunks sprechen sich zwei Drittel der Befragten dafür aus, den Zuzug von Asylsuchenden zu begrenzen.

21.01.2016 08:13
Flüchtlinge in Deutschland. (Symbolbild) Foto: dpa

Mehr als zwei Drittel der Hessen wollen den Zuzug von Flüchtlingen beschränken. 68 Prozent fänden es gut, wenn die Politik in Deutschland eine Obergrenze festlegen würde. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Hessischen Rundfunks hervor, die von Infratest dimap organisiert wurde.

Den Optimismus von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass Deutschland die Aufnahme der großen Zahl von Flüchtlingen schafft, teilt nur eine Minderheit: 44 Prozent sind im "Hessentrend" Merkels Ansicht, 53 Prozent glauben nicht daran.

Auf die Frage, ob Hessen weitere Flüchtlinge aufnehmen soll, ist die Haltung zweigeteilt: 47 Prozent sind dafür, 46 Prozent dagegen. Am höchsten ist die Zustimmung bei den Anhängern der Grünen mit 77 Prozent, gefolgt von den Wählern der FDP mit 67 und den Linken-Anhängern mit 64 Prozent. SPD- und CDU-Anhänger befürworten mit 54 beziehungsweise 53 Prozent eine weitere Aufnahme. Am geringsten ist der Anteil bei den Wählern der Alternative für Deutschland (AfD) mit 11 Prozent.

Polarisiert sind Menschen auch bei der Frage, wie Hessen die Flüchtlingssituation managt. 40 Prozent sind der Ansicht, das Land habe die Lage gut im Griff. Vier Prozent meinen sogar "sehr gut". 38 Prozent sprechen dagegen von «weniger gut», 14 Prozent glauben, dass die Regierung und Verwaltung die Situation "gar nicht" im Griff haben. (dpa)



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