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Flüchtlinge in Hessen Mehr Geld für Kommunen

Die Kommunen in Hessen nehmen eine steigende Zahl an Flüchtlingen auf - viele Städte und Gemeinden sollen nun mehr Geld vom Land bekommen. 25 Millionen Euro sollen zusätzlich bereitgestellt werden.

03.03.2016 14:15
Eine geflüchtete Frau in einem Wohnwagenpark in Frankfurt, in dem die Stadt bis zu 120 Flüchtlinge unterbringt. Foto: dpa

Wegen der gestiegenen Einwohnerzahlen durch die Aufnahme von Flüchtlingen bekommen zahlreiche Kommunen mehr Geld vom Land Hessen. 56 Städte und Gemeinden sowie 21 Landkreise würden zusätzlich 25 Millionen Euro für die Unterbringung und Versorgung der Asylsuchenden zur Verfügung gestellt, teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden mit. Eigentlich wirke sich diese Berechnung erst zwei Jahre später beim Kommunalen Finanzausgleich für die Kommunen aus. Wegen der starken Belastungen der Städte, Gemeinden und Kreise werde das Geld aber früher ausgezahlt.

Zuweisungen erhalten nach Angaben des Innenministeriums die 33 Städte und Gemeinden, in denen sich eine Erstaufnahmeeinrichtung des Landes befindet. Diese erhalten über sieben Millionen Euro für rund 20 000 aufgenommene Flüchtlinge. Die 34 Städte und Gemeinden mit Notaufnahmeeinrichtungen bekommen mehr als 2,7 Millionen Euro für über 7800 Asylsuchende. Den fünf kreisfreien Städten sowie den 21 Landkreisen, denen darüber hinaus Flüchtlinge zur Unterbringung zugewiesen wurden, zahle das Land insgesamt 15,5 Millionen Euro für rund 44 000 aufgenommene Flüchtlinge. (dpa/lhe)

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