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Flüchtlinge Gießen Dreimal Feueralarm im Flüchtlingsheim

Dreimal muss die Feuerwehr zu kleineren Bränden in die hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen ausrücken. Beim dritten Alarm wird das Gebäude evakuiert. Nach ersten Erkenntnissen haben die Bewohner vermutlich selbst die Feuer verursacht.

Die hessische Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen. Foto: dpa

Bei drei Bränden in der Nacht zum Donnerstag ist in der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen ein Sachschaden von rund 1300 Euro entstanden. Nach Angaben der Polizei waren gegen ein und drei Uhr zwei kleinere Brände in Teeküchen ausgebrochen, die vor Eintreffen der Feuerwehr von Sicherheitskräften gelöscht werden konnten. Gegen vier Uhr habe es dann in einem Treppenhaus gebrannt. Wegen der starken Rauchentwicklung seien daraufhin 170 Bewohner vorläufig evakuiert worden. Gegen sechs Uhr hätten sie alle in ihre Zimmer zurückkehren können.

Wohnraum nicht beeinträchtigt

Die Polizei geht davon aus, dass alle drei Brände „fahrlässig oder vorsätzlich“ von den Flüchtlingen selbst verursacht wurden. Eine Einwirkung von außen könne man jedenfalls ausschließen, sagte eine Polizeisprecherin der Frankfurter Rundschau. Eine Sprecherin des zuständigen Regierungspräsidiums Gießen sagte, man sei froh, dass keine Menschen zu Schaden gekommen seien und der bestehende Wohnraum nicht beeinträchtigt sei.

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