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Fastnachtsumzug in Wiesbaden Wiesbaden fest in Narrenhand

Beim Fastnachtsumzug in Wiesbaden bekommt die künftige SPD-Chefin Andrea Nahles einen auf die Nase. Er startet wegen eines medizinischen Notfalls verspätet.

11.02.2018 21:15
Wiesbadener Fastnachtsumzug
Andrea Nahles wollte der Union „in die Fresse geben", in Wiesbaden trifft es sie. Die Jusos holen mit ihrer Faust aus. Foto: Rolf Oeser

Auch Wiesbaden war am Sonntag fest in Narrenhand. Nach alter Tradition begann am Elsässer Platz der über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Fastnachtsumzug. Weit über 200 Zugnummern zogen an den Zuschauern in der Innenstadt vorbei.

Der Narrenzug konnte aber nicht, wie geplant, um 13.11 Uhr starten. Der Zugbeginn verzögerte sich durch einen Zwischenfall, wie die Wiesbadener Polizei am Sonntag berichtete. Ein etwa 50 Jahre alter Mann brach in der Zuschauermenge zusammen. Er musste an der Zugstrecke reanimiert werden und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

65 Vereine mit über 5500 Personen nahmen an dem Wiesbadener Fastnachtsumzug teil. Hinzu kamen noch rund 70 Pferde mit sieben Kutschen und über 55 Komitee- sowie Marketenderwagen. Acht Motivwagen thematisierten das Stadt-, Landes- und Weltgeschehen. Die SPD-Politikerin Andrea Nahles, künftige Vorsitzende der Partei, beispielsweise bekam  in Wiesbaden von den Juso eins auf die Nase.

Der Fastnachtsumzug verlief nach Angaben der Polizei weitgehend friedlich. Bis 18.45 Uhr mussten Polizisten vier Personen in Gewahrsam nehmen. Sie erteilten außerdem 17 Platzverweise. Zwei verloren gegangene Kinder brachten sie zu ihren Eltern zurück.

Nach dem Fastnachtsumzug ging die Party in der hessischen Landeshauptstadt erst richtig los. Auf dem Schloßplatz feierten die Närrinnen und Narren bis in die Nacht. (lad)

 

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