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Fastnachtsumzug in Weiterstadt In Weiterstadt tanzen Gorilla und Einhorn

Zuschauer drängen sich beim AEWG-Umzug an den Straßen des Weiterstädter Stadtteils Gräfenhausen. Weit über 80 Gruppen beteiligen sich an der Fastnachtsparade.

Fastnacht in Weiterstadt
Tierisch närrisch: Auch die Vierbeiner sind zum AEWG-Umzug in Gräfenhausen verkleidet. Foto: Frank Sommer

Bereitete der Blick in den Himmel am Morgen manchem Narren noch Sorgen, so war rechtzeitig zum Beginn des Fastnachtsumzugs durch Gräfenhausen das Wetter wenn auch nicht gut, doch immerhin trocken. Und so konnten am Sonntag die Darmstädter, Erzhäuser und Weiterstädter Narren ihren traditionellen AEWG (Arheilgen, Erzhausen, Wixhausen, Gräfenhausen)-Umzug antreten.

Da der Ort des Umzugs jährlich wechselt, ist dieses Mal der Weiterstädter Ortsteil an der Reihe. Das Ordnungsamt hat den Stadtteil weiträumig abgesperrt, närrische Besucher aus Darmstadt oder Erzhausen müssen entweder zu Fuß oder mit einem der eigens bereitgestellten Fastnachtsbusse anreisen. In den Gassen herrscht teils dichtes Gedränge. Dabei lassen sich auch rasch die Fastnachtstrends der aktuellen Kampagne ausmachen: Neben unverwüstlichen Kostümklassikern wie Cowgirl, Mexikaner oder Pirat sind besonders Tierverkleidungen und Superhelden momentan gefragt. Pandas, Gorillas, Giraffen oder Hasen sind teils im Dutzend auf der Straße zu sehen. Bis der Zug beginnt wagen auch einige Pärchen zur Musik aus den Höfen einen Tanz auf der Gasse – Einhorn und Gorilla sind auch nicht jeden Tag beim Discoswing zu sehen.

Gefragt sind auch Glühwein und Würstchen, die mancher Anwohner vom Hofeingang aus den Zuschauern verkauft. Mit über 80 Zugnummern präsentiert sich der Umzug ebenso bunt wie abwechslungsreich: Spielmannszüge gehören ebenso dazu wie fantasievoll kostümierte Fußgruppen.

Im Gegensatz zum Umzug im vergangenen Jahr fällt die Polizeipräsenz kaum auf. Es gelte zwar weiterhin eine „diffuse Gefahrenlage“ wie schon 2017, sagt eine Polizeisprecherin, doch greife das gemeinsam erarbeitete Sicherheitskonzept. „Wir wollen, dass die Menschen feiern können“, sagt die Polizeisprecherin, „alle Maßnahmen müssen im Verhältnis stehen“.

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