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Eiterfeld Serbisch-orthodoxe Mönche gründen Kloster

In der osthessischen Marktgemeinde Eiterfeld wollen serbisch-orthodoxe Mönche ein Kloster gründen. Sie gehören zur Diözese für Mitteleuropa mit Sitz in Hildesheim-Himmelsthür.

24.10.2008 12:10

Eiterfeld. In der osthessischen Marktgemeinde Eiterfeld wollen serbisch-orthodoxe Mönche ein Kloster gründen. Sie gehören zur Diözese für Mitteleuropa mit Sitz in Hildesheim-Himmelsthür. Auf dem Gelände eines ehemaligen Landgasthofes im Ortsteil Unterufhausen soll eine Holzkirche mit Seminar-Haus entstehen.

Die Gemeindevertreter haben den Bau am Donnerstagabend einstimmig beschlossen. Das bisherige Domizil der Mönche - ebenfalls in einer ehemaligen Gastwirtschaft - im rheinland-pfälzischen Gailnau bei Limburg ist den Mönchen zu klein geworden.

Der Vorsitzende der Mönchsgemeinde, Abt Basilius, will mit einem weiteren Priestermönch und fünf Novizen in Unterufhausen wohnen. An den Wochenenden erwarten die Mönche jeweils etwa achtzig orthodoxe Christen aus ganz Deutschland, die das Kloster als rituelle Anlaufstelle nutzen wollen.

Von diesen Besuchern erhofft sich der parteilose Bürgermeister Hermann-Josef Scheich Umsätze für Pensionen und Gaststätten. Er empfinde die serbisch-orthodoxe Kirche als Bereicherung des kulturellen Lebens in seiner Gemeinde. Im osthessischen Bebra im Kreis Hersfeld-Rotenburg gibt es bereits eine syrisch-orthodoxe Kirche. (dpa)

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