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Einsatz in Fritzlar Skelettfund aufgeklärt

In Fritzlar (Schwalm-Eder-Kreis) werden bei Erdarbeiten menschliche Knochen gefunden. Eine Untersuchung ergibt, dass die Skelettteile aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges stammen.

06.12.2017 12:15
Archäologie
Das Alter von Knochen kann mit Hilfe der Radiokarbondatierung festgestellt werden. (Symbolbild) Foto: dpa

Der Fund von menschlichen Knochen in Fritzlar (Schwalm-Eder-Kreis) ist aufgeklärt. Die sterblichen Überreste eines etwa 18 Jahre alten Mannes verweisen nicht auf einen aktuellen Kriminalfall. Sie stammen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

Die Knochen waren im März bei Erdarbeiten im Fritzlarer Stadtteil Lohne gefunden worden. Die Polizei hatte die Gebeine sichergestellt und dem Rechtsmedizinischen Institut in Gießen übergeben. Die Rechtsmediziner unterzogen die Skelettteile einer sogenannten Radiokarbondatierung und kamen danach zu dem Schluss, dass der 18-Jährige Ende des 16. Jahrhunderts/Anfang des 17. Jahrhunderts gelebt haben muss, berichtete die Polizei Homberg am Mittwoch.

Ob der junge Mann ein Opfer des Krieges oder einer der Pestepidemien wurde, ist unklar. (lad)
 

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