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Hessentag 2012 Hessen strömt nach Wetzlar

Der Hessentag 2012 ist eine Herausforderung für Wetzlar. Es soll mit seinen mehr als 1000 Veranstaltungen etwa eine Million Menschen in die eher gemütliche Stadt an der Lahn locken.

01.06.2012 16:31
Romantik pur beim Hessentag in Wetzlar. Foto: dpa

Begleitet von einigen grauen Wolken ist am Freitag der Auftakt des 52. Hessentages in Wetzlar gefeiert worden. Mit der Altstadt im Rücken und mit Blick auf die Lahn eröffnete Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) offiziell das Landesfest, das Wetzlar bis zum 10. Juni in den Mittelpunkt rückt. Der Hessentag werde der Stadt „einen Schub für viele, viele Jahre geben“, sagte Bouffier.

Oberbürgermeister Wolfram Dette (FDP) betonte, das größte Landesfest der Republik sei zwar eine Herausforderung für die Gastgeberstädte. Sie lohne sich aber. Ohne den Hessentag hätte es keine Millionenförderung für Infrastrukturprojekte gegeben. Zudem könne sich die Stadt an der Lahn nun mit all ihren Facetten einem großen Publikum vorstellen.

Besucher müssen gut zu Fuß sein

Wer bei allen Angeboten des Landesfestes vorbeischauen will, muss gut zu Fuß sein oder in die Hessentagsbuslinie einsteigen: Die zahlreichen Bühnen, Imbissbuden, Verkaufsstände und Aktionsflächen ziehen sich durch die ganze City und die Altstadt sowie entlang der Lahn. Direkt am Fluss gelegene Biergärten laden zu einer gemütlichen Rast ein. Manche Händler bieten neben den üblichen Getränken und Bratwürsten auch Originelles an - „Hesseneis“ zum Beispiel.

Kurz hinter dem Bahnhof beginnt die erstmals organisierte „Straße der Bildung, Wissenschaft und Technik“, wo sich regionale Unternehmen, Ausbilder und Schulen präsentieren. Interessierte können Knobelspiele machen oder Maschinen testen. Die Polizei ist ebenso vertreten wie die Bundeswehr, die einen ganzen Gerätepark mit Panzern und einem Tornado ausstellt. Auch die Kirchen bieten Aktionen an. In der Landesausstellung präsentieren sich Ministerien, Parteien, Behörden und zahlreiche Unternehmen.

Der erste Publikumsmagnet sollte am Abend der Auftritt von Weltstar Elton John sein. Die Wetzlarerin Marlies Herbel wollte auf jeden Fall dorthin gehen. Sie mag den Hessentag in ihrer Stadt: „Es wurde deswegen viel investiert und es wird viel angeboten.“

Gemischte Gefühle hatte dagegen Sonja Waldschmidt: Sie wohne in der Altstadt und werde in der nächsten Zeit wohl erst einmal keine ruhigen Nächte haben. Auf der anderen Seite sei das Landesfest auch eine gute Sache. Man müsse die Nachteile eben tolerieren. (dpa)

Weiterführende Links zum Hessentag 2012:

www.hessentag-2012.de

www.hessentag-ticketshop.de

www.hessentag2012-shop.de

Gesamtes Programm als pdf

Veranstaltungskalender


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