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Dorint in Bad Vilbel Drei-Sterne-Haus im Kurpark

Die Hotelkette Dorint will in Bad Vilbel ab Sommer mit den Bauarbeiten beginnen. Das Unternehmen hat Tagungen und Businesskunden im Blick.

Bäume sind für das künftige Hotel schon gefallen. Foto: Renate Hoyer

Die in Deutschland und der Schweiz mit mehr als 40 Häusern vertretene Hotelkette Dorint plant, mit dem Bau des Hotels im Bad Vilbeler Kurpark zwischen Juli und September 2018 zu beginnen. Die Fertigstellung sei für das zweite Quartal 2020 vorgesehen, sagte eine Unternehmenssprecherin der FR. Ob das Hotel, das im Zusammenhang mit einer Stadthalle und der Kurhaus-Sanierung im Westen des Kurparks entstehen soll, schon zum Hessentag in zwei Jahren in Bad Vilbel geöffnet haben wird, ist demnach ungewiss.

Das Landesfest wird voraussichtlich vom 5. bis zum 14. Juni 2020 in Frankfurts Nachbarstadt stattfinden. 

Man sei davon überzeugt, dass das Hotel gemeinsam mit der künftigen Stadthalle die „Lebendigkeit und Aufenthaltsqualität in diesem Bereich“ steigern werde, sagte Stephan Schildge, Geschäftsführer in der E+P-Unternehmensgruppe, dieser Zeitung. Der Rüsselsheimer Projektentwickler hat mit der Stadt vereinbart, das wenige Tausend Quadratmeter große Areal für das Hotel von der Stadt zu erwerben. 

Geplant ist laut der Dorint-Sprecherin ein Drei-Sterne-Haus mit 180 Zimmern und Zimmerpreisen ab etwa 100 Euro pro Nacht. Es werde über ein Restaurant und eine Bar verfügen, die nicht nur den Übernachtungsgästen offen stünden. Außerdem ist laut Schildge ein Fitnessstudio vorgesehen. 45 Arbeitsplätze sollen entstehen. Das Hotel wird den Plänen zufolge als u-förmiges Gebäude errichtet, das an der höchsten Stelle entlang der Kasseler Straße sechs Stockwerke hat und dessen Schenkel in den Kurpark hinein abflachen. 

„Wesentliche Kerngeschäfte sind für uns Tagungen sowie Businesskunden“, so die Dorint-Sprecherin. „Daher ist Bad Vilbel dank des neuen Konferenzzentrums (gemeint ist die Stadthalle, d. Red.) und seiner Nähe zu Frankfurt ein vielversprechender Standort.“
Die Grünen im Stadtparlament lehnen als einzige Fraktion das Hotel ab. „Eine Gemeinschaftsfläche zugunsten eines Hotels zu opfern, halten wir für falsch“, hatte Fraktionschef Jens Matthias geäußert. 

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