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documenta in Kassel documenta-Parthenon komplett

Auf der documenta in Kassel vollendet Künstlerin Marta Minujín ihren „Parthenon der Bücher“. Am Sonntag wird das Kunstwerk schon wieder abgebaut.

09.09.2017 19:30
"Parthenon der verbotenen Buecher"
Auf der documenta 14 in Kassel vollendet Künstlerin Marta Minujin ihren "Parthenon der verbotenen Bücher". Minujin hängt das letzte Buch mit dem Titel "La primavera romana de la senora Stone" von Tennessee Williams auf. Foto: Andreas Fischer (epd)

Vor mehreren Tausend Zuschauern hat die argentinische Künstlerin Marta Minujín ihr Kunstwerk „Parthenon der Bücher“ auf der documenta in Kassel vollendet: Sie hängte am Samstag das letzte der 67 000 verbotenen Bücher an den Tempelnachbau.

„Dieser Parthenon wird für immer in den Erinnerungen vieler, vieler Menschen sein“, sagte die Künstlerin. Die Argentinierin wurde in Kassel wie ein Popstar empfangen. Ein Hubsteiger brachte Minujín zur Spitze des Büchertempels. Dort befestigte sie das Buch „Primavera Romana“ des US-Autoren Tennessee Williams (deutscher Titel: „Der römische Frühling der Mrs. Stone“).

Mit der Vollendung des Parthenons steht auch der Abbau des Kunstwerks an: Bereits am Sonntag wurden die ersten Bücher abgehangen und an Besucher verteilt.

Das Werk Minujíns ist eines der bekanntesten Kunstwerke der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst in Kassel. Die Schau endet am 17. September. Mehr als 160 Künstler zeigen bis dahin an 30 Standorten ihre Werke. (dpa)

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Documenta 14

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