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Diskussion um Sterbehilfe

Wirtschaftsclub lädt ein

15.09.2008 00:09

Ludwig A. Minelli, Gründer des umstrittenen Schweizer Sterbehilfe-Vereins Dignitas, tritt am Donnerstag, 18. September, auf Einladung des Wirtschaftsclubs Rhein-Main während einer öffentlichen Podiumsdiskussion in der Loge zur Einigkeit auf.

Auch der Berliner Arzt Uwe-Christian Arnold, Zweiter Vorsitzender von Dignitate Deutschland, der im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt hatte, weil er einen Sterbewilligen gesucht hatte, um in Deutschland einen Präzedenzfall zu schaffen, wird seine Position auf dem Podium vertreten.

Dignitate, eng verschwistert mit Dignitas, will auch in Deutschland durchsetzen, dass Ärzte Mittel verschreiben dürfen, die den Suizid ermöglichen. In der Schweiz ist dies nicht strafbar, sofern keine egoistischen Motive vorliegen.

Den Gegenpart auf dem Podium vertreten der Pfarrer Wolfgang Picken und der Herzchirurg Patrick von Samson-Himmelstjerna. Picken engagiert sich seit 1993 als Sterbe- und Trauerbegleiter und gründete 2001 das erste Integrierte Hospiz in der Altenpflege. Den Umgang mit Patientenverfügungen und Sterbehilfe aus ärztlicher Sicht stellt Samson-Himmelstjerna dar. ssl

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag um 20 Uhr in der Loge zur Einigkeit, Kaiserstraße 37.

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