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Das bringt der Tag Zieht die EU-Bankenaufsicht an den Main?

Frankfurt könnte neuer Sitz der EBA werden +++ Wohnen in der rekonstruierten Frankfurter Altstadt +++ Arzt vor Gericht: Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

EU-Bankenaufsichtsbehörde in London
Der bisherige Sitz der EU-Bankenaufsichtsbehörde in London. Foto: Frank Augstein (AP)

Guten Morgen aus Frankfurt! Autofahrer zwischen Wiesbaden und Mainz können wieder über die Schiersteiner Brücke fahren. Die wichtige Verkehrsverbindung war über das Wochenende für Arbeiten gesperrt und steht nun wieder für den Verkehr zur Verfügung.

Hoffen auf EU-Behörde

Frankfurt könnte neuer Sitz einer aus London abziehenden EU-Behörde werden. In einer geheimen Wahl stimmen Vertreter der EU-Staaten am Nachmittag in Brüssel darüber ab, wohin die Standorte der Bankenaufsichtsbehörde EBA und der Arzneimittelagentur EMA verlegt werden. Beide Behörden sollen wegen des geplanten EU-Austritts Großbritanniens so schnell wie möglich in eines der 27 verbleibenden EU-Länder umgesiedelt werden.

Frankfurt am Main konkurriert mit sieben Städten um den künftigen Standort der für die Bankenaufsicht zuständigen EBA. Eine weitere deutsche Stadt macht sich heute Hoffnungen: Bonn bewirbt sich neben 18 weiteren europäischen Städten um die für die Bewertung und Überwachung von Arzneimitteln zuständige EMA.

Wohnungen in der Altstadt werden vorgestellt

Viele Baugerüste sind schon gefallen: Die neue Frankfurter Altstadt nimmt immer mehr Gestalt an. Die Stadt stellt heute zwei Wohnungen vor. Eine Wohnung findet sich in einer der 15 Rekonstruktionen, die andere in einem der 20 Neubauten. Beide können von innen besichtigt werden, wie die Stadt mitteilte. Damit solle ein Eindruck vermittelt werden, wie es sich anfühlen werde, in der wiederaufgebauten Altstadt zu leben, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

Im Herbst 2018 soll die rekonstruierte Altstadt mit einem mehrtägigen Bürgerfest eröffnet werden. Das Projekt kostet rund 200 Millionen Euro. Das historische Fachwerk-Viertel zwischen Dom und Römer war 1944 bei einem Bombenangriff zerstört worden.

Arzt vor Gericht

Gewerbsmäßiger Betrug mit falschen Abrechnungen wird vom (heutigen) Montag (9.30 Uhr) an vor dem Landgericht Frankfurt einem Arzt zur Last gelegt. Der Anklage zufolge soll der 68 Jahre alte Mediziner zwischen 2010 und 2013 in 13 Fällen Sammelabrechnungen bei der Kassenärztlichen Vereinigung eingereicht haben, die nicht vollständig durch tatsächliche Behandlungen gedeckt waren. Von den insgesamt 655.000 Euro, die ihm in diesem Zeitraum erstattet wurden, sind nach Auffassung der Anklage 291.000 Euro zu Unrecht ausgezahlt worden. Die Wirtschaftsstrafkammer steht vor einer umfangreichen Beweisaufnahme mit sechs Fortsetzungsterminen bis Mitte Januar. (Mit Material von dpa)

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