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Das bringt der Tag Wie geht es weiter mit Opel?

+++ Rüsselsheimer stellen Sanierungskonzept vor +++ Prozess um Kindesmisshandlung +++ Urpferde aus Grube Messel zu sehen +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Opel
Der Autobauer Opel will erläutern, wie das Unternehmen umgebaut werden soll. Foto: dpa

Der Rüsselsheimer Autobauer stellt heute Pläne vor, wie das Unternehmen wieder in die Gewinnzone geführt werden soll. Rund 100 Tage nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern will der neue Opel-Chef Michael Lohscheller erläutern, wie das ohne Kündigungen funktionieren soll. Auch Werkschließungen seien nicht geplant, heißt es.

Stattdessen wollen die Rüsselsheimer ihre Fahrzeuge möglichst schnell auf die Technologie des  Mutterkonzerns PSA umstellen. Auch eine Entwicklung von Elektrovarianten für jede Baureihe ist vorgesehen. Durch eine schlankere Produktion und einen gemeinsamen Einkauf sollen bis 2020 jedes Jahr 1,1 Milliarden Euro eingespart werden.  

Vater soll Baby geschüttelt haben

Wegen Misshandlung seiner dreimonatigen Tochter muss sich heute der 32 Jahre alte Vater vor dem Wiesbadener Landgericht verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, das Baby so fest geschüttelt zu haben, dass es motorische Schäden und schwere bleibende Sehstörungen davon getragen hat. Der Angeklagte spricht dagegen von einem Unfall.

Nach dem Gutachten eines Sachverständigen sind die Schädigungen des kleinen Mädchens jedoch durch ein sogenanntes Schütteltrauma ausgelöst worden. Dem Mann droht eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen.

Versuchte Kindesentführung

Der Versuch, ein neun Jahre altes Mädchen zu entführen, beschäftigt heute das Landgericht Marburg. Ein Mann soll im Oktober 2012 das Kind im mittelhessischen Weimar in sein Auto gezogen haben. Das Mädchen konnte sich aber befreien und davonlaufen.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann das Kind an einen anderen Ort bringen und missbrauchen wollte. Die Ermittler kamen dem Verdächtigen auf die Spur, nachdem er im vergangenen April ein Mädchen in einem Schwimmbad im nordrhein-westfälischen Hamm begrapscht haben soll. Auch dieser Fall wird vor dem Landgericht behandelt.

Tödlicher Auffahrunfall auf der A7

Nach einem folgenschweren Autobahnunfall in Nordhessen steht heute ein Lastwagenfahrer vor dem Landgericht Kassel. Er soll mit seinem Lkw an einem Stauende auf der A7 in das Wohnmobil einer Familie aus Niedersachsen gekracht sein. Dabei starben die beiden 53 Jahre alten Eltern und ihre 11 Jahre alte Tochter. Der Lastwagenfahrer selbst erlitt schwere Verletzungen.

Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass der 51-jährige Lkw-Fahrer unaufmerksam war und deshalb den Unfall im Juli 2016 verursachte. Sie wirft ihm fahrlässige Tötung vor.

Urteil im Spionageprozess erwartet

Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Spion aus der Schweiz wird heute das Urteil erwartet: Das Oberlandesgericht Frankfurt muss entscheiden, ob ein ehemaliger Polizeibeamte im Auftrag eines Schweizer Geheimdienstes zwischen 2011 und 2015 die nordrhein-westfälische Finanzverwaltung ausspioniert hat. Der Angeklagte hat bereits ein Geständnis abgelegt.

Der Mann sollte für die Schweizer Behörde Details über Organisation und Arbeitsweise der Steuerfahndung in Nordrhein-Westfalen in Erfahrung bringen. Die Steuerfahnder hatten wiederholt CDs mit den Daten deutscher Steuerbetrüger aufgekauft, die Kunden von Schweizer Banken waren.

Commerzbank legt Zahlen vor

Umbau und Übernahmegerüchte - die Commerzbank kommt nicht zur Ruhe. Zumindest die Zahlen für das dritte Quartal, die der Dax-Konzern heute vorlegt, könnten die Stimmung etwas aufhellen. Analysten rechnen im Schnitt mit 478 Millionen Euro Überschuss. Ein Jahr zuvor stand unter dem Strich ein Minus von 255 Millionen Euro in den Büchern.

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