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Das bringt der Tag Wie die Bahn Regionalzüge pünktlicher machen will

Stau auf der A5 +++ Einstiegslotsen am Bahnsteig +++ Hitze-Bilanz in Hessen +++ Prozesse in Darmstadt und Gießen +++ Was heute in Frankfurt und Hessen wichtig wird

Einstiegslotsen bei S-Bahnen
Einstiegslotsin Janine Feger vor der Tür einer abfahrbereiten S-Bahn. Nun wird das System auch auf Regionalbahnen ausgeweitet. Foto: Arne Dedert/Archiv

War Ihre Bahn heute wieder mal unpünktlich?  Unzuverlässige Zugverbindungen sind ein Ärgernis, doch nicht immer sind die Verkehrsbetriebe schuld. Hier und da kommt es auch zu Verspätungen, weil Fahrgäste  offene Türen blockieren und die Haltezeiten an den Stationen länger . Seit Anfang 2018 setzt die Deutsche Bahn an den S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet Einstiegslotsen ein, die für reibungslose Zwischenhalte sorgen sollen - nun wird das System auf Regionalbahnen ausgeweitet. Wenn Sie sich als Pendler also heute nach Feierabend auf den Heimweg machen, könnte Ihnen erstmals ein Einstiegslotse an Ihrer Regionalbahn begegnen. Drei Monate lang wird das System bei ausgewählten Verbindungen erprobt. Bei den S-Bahnen soll es sich bewährt haben, sagt RMV-Sprecherin Vanessa Rehermann. 

Auf der A5 zwischen Gambacher Kreuz und Butzbach hat es am Morgen einen Unfall gegeben, in Fahrtrichtung Frankfurt staut sich deshalb der Verkehr. Die Unfallstelle ist noch nicht gesichert, Autofahrer sollten eine Rettungsgasse freihalten. Erhöhte Aufmerksamkeit empfiehlt sich auch in der Gegenrichtung der A5: Zwischen Nordwestkreuz Frankfurt und Bad Homburger Kreuz steht ein defektes Fahrzeug auf dem Standstreifen. 

Die Hitzewelle in diesem Sommer sollen in Hessen hunderte Menschenleben gekostet haben: Die Hessenschau berichtet am Morgen über eine Datenanalyse des Landesprüfungs- und Untersuchungsamtes im Gesundheitswesen, kurz HLPuG. Demnach seien zwischen 200 und 450 zusätzliche Sterbefälle zu verzeichnen, die, so glaubt man im Amt, auf das Konto der Hitze gehen.

In Darmstadt beginnt heute ein Prozess gegen einen 19-Jährigen, der unter anderem einen Mann mit einem Messer verletzt und beraubt haben soll.  Dem Angeklagten werden zudem weitere Straftaten vorgeworfen, darunter Bedrohung, Schlägereien, Diebstähle auf Einkaufsmärkte und Sachbeschädigung. 

In Gießen geht der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der kleinen Johanna weiter. Der Angeklagte soll 1999 die damals Achtjährige aus Ranstadt (Wetterau) missbraucht und getötet haben. Erst 2017 kam die Polizei auf die Spur des Verdächtigen - als sie in einem anderen Fall ermittelte. (mit dpa)

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