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Das bringt der Tag Wedel-Nachfolger sieht kein Imageproblem

+++ Festspiele von Bad Hersfeld nach dem Fall Wedel +++ Urteil zu tödlicher Messerattacke +++ Fürstliches Gartenfest +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Dieter Wedel
Der ehemalige Intendant der Festspiele von Bad Hersfeld, Dieter Wedel. Foto: dpa

Nach den Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs gegen den ehemaligen Intendanten der Festspiele von Bad Hersfeld, Dieter Wedel, sieht sein Nachfolger Joern Hinkel kein Imageproblem für die Veranstaltung. Es gebe keine Einbußen bei den Ticketverkäufen, der Medien-Aufmerksamkeit und bei den Zusagen prominenter Schauspieler und Festspielgäste, sagt Hinkel.

Wedel war im Januar zurückgetreten, nachdem mehrere Schauspielerinnen schwere Anschuldigungen gegen ihn erhoben hatten. Sie reichen von Schikane und Machtmissbrauch bis hin zu sexuellen Übergriffen und Vergewaltigung. Die mutmaßlichen Vorfälle liegen viele Jahre zurück und deutlich vor seiner Zeit als Intendant in Bad Hersfeld. Wedel wies die Vorwürfe zurück. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft München im Fall Wedel. 

Der neue Intendant will unterdessen heute mit den Proben beginnen. Zum Ensemble gehören unter anderem Christian Nickel, Andreas Schmidt-Schaller, Horst Janson, Nina Petri, Anouschka Renzi, Pierre Sanoussi-Bliss, André Hennicke und Claude-Oliver Rudolph. Die 68. Festspielsaison wird am 6. Juli mit dem Stück „Peer Gynt“ nach der Regie von Robert Schuster eröffnet.

Urteil nach tödlicher Messerattacke  

Im Prozess um einen tödlichen Stich ins Herz will das Landgericht Frankfurt heute das Urteil sprechen. Der 46 Jahre alte Angeklagte soll bei einem Streit im Juli 2017 an einem Busparkplatz in Königstein Streit mit einem 42-Jährigen gehabt haben. Die Auseinandersetzung zwischen den beiden erheblich alkoholisierten Männern eskalierte – der Angeklagte soll schließlich seinen Kontrahenten mit einem Messer angegriffen und getötet haben.

Nun steht der 46-Jährige wegen Mordes vor Gericht. Über die Bewertung der Tat ist noch nicht entschieden: Die Anklage plädiert auf Totschlag und fordert neun Jahre Haft, die Verteidigung dagegen fordert einen Freispruch.

Ex-Heimkind will nicht für Mutter zahlen

Eine Frau aus dem Rodgau lehnt es ab, für ihre pflegebedürftige Mutter Unterhalt zu zahlen. Sie argumentiert, ihre Mutter habe sie kurz nach der Geburt weggegeben, sie sei in einem Kinderheim aufgewachsen und habe so gut wie keinen Kontakt zur Mutter gehabt. Doch das Landratsamt Ortenaukreis will diese Begründung nicht gelten lassen und erhebt Geldforderungen an die Tochter.

Nun muss das Familiengericht Offenburg entscheiden, ob die Tochter für den Unterhalt aufkommen muss. Das Gericht hat bereits einen Vergleich vorgeschlagen, wonach die Frau künftig 30 Prozent des errechneten Unterhalts - er beträgt etwa 760 Euro monatlich – zahlen soll.

Fürstliches Gartenfest lockt  

Von Freitag bis Montag kommen Pflanzen-Freunde beim Fürstlichen Gartenfest im Schloss Fasanerie Eichenzell auf ihre Kosten. Im Fokus stehen in diesem Jahr Lilien. mehr als 170 internationale Aussteller Gartenideen, Pflanzen und Accessoires präsentieren - und das Ganze auf einer Fläche von 26.000 Quadratmetern.

Im Rahmenprogramm wird es unter anderem Vorträge von Pflanzen- und Gartenexperten geben. Besucher können dabei Tipps für das grüne Paradies daheim mitnehmen. Das Rahmenprogramm bietet zudem Musik, Führungen, Workshops und kulinarische Spezialitäten. 

Später kommt die Sonne 

Der Tag startet mit vielen Wolken und wenig Sonnenschein. Am Vormittag kann es auch noch einige Schauer geben. Im Tagesverlauf setzt sich dann aber die Sonne durch – und die Temperaturen steigen auf 22 Grad. 

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