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Das bringt der Tag Wassersportler fürchten um den Edersee

Kita brennt in Frankfurt +++ Edersee bereitet Sorgen +++ Prozesse gegen Terrorverdächtige +++ Was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Edersee
Der trockene Edersee, hier auf einer Aufnahme vom Juli 2017. Foto: Swen Pförtner (dpa)

Guten Morgen aus Frankfurt!

In Frankfurt ist in der Nacht eine Kita in Holzbauweise ausgebrannt. Es ist offenbar der jüngste Fall in einer ganzen Reihe von Bränden in der Stadt. Mehr dazu lesen Sie hier. Was sonst heute noch in Hessen wichtig wird:

Edersee bereitet Sorgen

Der niedrige Wasserstand im Edersee hat den Tourismusanbietern dort die Sommersaison verdorben. Man rechne in der Region mit einem Umsatzrückgang von 20 bis 30 Millionen Euro bei 180 Millionen Euro Gesamtumsatz, sagte Thomas Hennig von der Wassersportgemeinschaft Eder-Diemelsee. Die vertritt unter anderem 10.000 Wassersportler, vier Segel- und Surfschulen, acht Bootsverleihbetriebe, 15 Campingplätze und 60 Hotel- und Gaststättenbetriebe. Die Hoffnungen ruhen jetzt auf einer Edersee-Konferenz im Frühjahr. Dabei sollen mit dem Bund und dem Land Hessen Wege gefunden werden, den Wasserstand in dem nordhessischen See zu erhöhen.

Der Edersee in Nordhessen ist ein Stausee. Mit seinem Wasser wird die Schifffahrt auf der Oberweser gesichert. In diesem Jahr sei vor allem die anhaltende Trockenheit das Problem gewesen. Die Pegelstände lagen weit unter den Durchschnittswerten und ein fast leerer See schadet dem Tourismus. „Das kann man mal verkraften, aber nicht viermal in zehn Jahren“, sagte Hennig.

Nach wiederholten Protesten und Unterschriftensammlungen gegen das Ablassen von Wasser des Edersees soll es im Frühjahr ein Treffen mit den Verantwortlichen geben. Dabei wollen die Edersee-Anlieger erreichen, dass ihre Interessen stärker berücksichtigt werden. „Unser Ziel ist eine nachhaltige Lösung. Wir wollen, dass ungeeignete Schiffe von der Oberweser verschwinden“, erklärte Hennig.

Frau wollte Mietshaus explodieren lassen

Sie soll im vergangenen Februar versucht haben, ein Mietshaus in Sinn bei Herborn in die Luft zu sprengen. Nun steht eine 40-Jährige wegen versuchten Mordes vom (heutigen) Montag an (9.00 Uhr) vor dem Landgericht Limburg. Damals erlitten zwei Mieter Rauchgasvergiftungen und mussten ärztlich versorgt werden. Die Frau, die selbst in dem Haus wohnte, räumte die Tat nach der Explosion ein und ist seither in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Die Motive sind unklar. Fest steht indes: In der Wohnung der Angeklagten wurde eine Propangasflasche gefunden, die manipuliert worden war.

Terrorprozesse vor dem Ende

Zwei Terrorprozesse gegen mutmaßliche islamistische Kämpfer stehen in Frankfurt vor dem Abschluss. Am heutigen Montag setzt das Oberlandesgericht zunächst die Verhandlung gegen einen 27-Jährigen fort, der Mitglied der radikalislamistischen somalischen Organisation Al-Shabaab gewesen sein soll. Geplant ist das Plädoyer der Verteidigung, die Bundesanwaltschaft hat bereits eine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren gefordert. Der 27 Jahre alte Angeklagte soll in Somalia zum bewaffneten Kampf ausgebildet worden sein. Bei seiner Rückreise nach Deutschland wurde er am Frankfurter Flughafen festgenommen.

Auch im Prozess gegen einen mutmaßlichen Kämpfer des syrischen IS-Ablegers Junud-al-Shan sollen heute in Frankfurt die Plädoyers gesprochen werden, erwartet werden die Schlussvorträge von Bundesanwaltschaft und Verteidigern. Laut Anklage war der heute 29-Jährige im Sommer 2013 gemeinsam mit seiner Ehefrau nach Syrien gereist, wo er einen Monat lang an der Waffe ausgebildet worden sei. Er wurde im Juli 2016 in Deutschland festgenommen. In beiden Prozessen sollen dann am kommenden Freitag (27. Oktober) die Urteile gesprochen werden. (mit Material von dpa)

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