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Das bringt der Tag RMV will wohl Fahrpreise erhöhen

+++ Tariferhöhungen wohl zum nächsten Fahrplanwechsel +++ Prozess um Wirbelschleppen +++ Neonazis auf der Buchmesse +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Busse des RMV
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund wird wohl die Fahrpreise erhöhen. Foto: Peter Jülich

Der Rhein-Main Verkehrsverbund (RMV) erhöht die Tarife zum nächsten Fahrplanwechsel. Die Details sollen heute bei einer Sitzung des RMV-Aufsichtsrats beschlossen werden. Bei der Sommersitzung im vergangenen Jahr hatte der Aufsichtsrat beschlossen, die Preise zum Januar 2017 um 1,9 Prozent zu erhöhen. Seitdem kostet ein Einzelfahrschein in Frankfurt etwa 2,90 Euro - und ist zehn Cent teurer als noch im Vorjahr. Der Anstieg der Preise war unter anderem mit „deutlich höheren Kosten“ für die Infrastruktur und höheren Personalkosten begründet worden. Um welchen Betrag die Ticketpreise jetzt steigen sollen, ist noch nicht bekannt.

Seit dem 1. Juni bietet der RMV eine Pünktlichkleitsgarantie. Bei Verspätungen, die mehr als 10 Minuten dauern, wird der Fahrpreis erstattet. Allein im ersten Monat seien rund 50.000 Euro an RMV-Kunden zurückbezahlt worden.

Gericht verhandelt über Wirbelschleppen

Der Verwaltungsgerichtshof Kassel beschäftigt sich heute mit einer Klage privater Grundstückseigentümer aus der Stadt Flörsheim. Die Anwohner sind wegen gefährlicher Luftverwirbelungen vor Gericht gezogen.

In Flörsheim kommt es immer wieder zu Schäden wie heruntergerissene Dachziegel durch die Wirbelschleppen von Flugzeugen, die im Anflug auf den Flughafen Frankfurt in niedriger Höhe über die Häuser fliegen.

Die Klage richtet sich gegen die Ausbau-Genehmigung des Frankfurter Flughafens und die vorgesehenen Schutzvorkehrungen gegen Wirbelschleppen. Die Kläger wollen erreichen, dass besonders schwere Flugzeuge - sogenannte Heavys - den Flughafen nicht mehr von Westen anfliegen dürfen. 2015 war die Stadt Flörsheim mit einer Klage gegen den Flughafenausbau gescheitert.

Infos zu Ablehnung des Bürgerbegehrens gegen Hai-Aquarium

Das Bürgerbegehren gegen das geplante große Haifisch-Aquarium „Shark City“ in Pfungstadt hat zwar genügend Unterschriften bekommen. Doch wegen formaler Mängel könne es die Stadt nicht zulassen, teilte Bürgermeister Patrick Koch (SPD) mit. Diese Entscheidung beruhe auf entsprechenden rechtlichen Stellungnahmen des Städtetages sowie des Städte- und Gemeindebundes. Der Magistrat hatte am vergangenen Donnerstag daher den Stadtverordneten empfohlen, bei ihrer Sitzung am 25. September das Bürgerbegehren abzulehnen. Bürgermeister Koch will die Empfehlung des Magistrats heute erläutern.

Kritiker des Haifisch-Aquariums berufen sich auf den Tierschutz und wollen in ihrem Protest nicht nachlassen. „Die Entscheidungen der Rechtsgutachten sind nicht bindend“, sagte ein Sprecher. Die Stadtverordnetenversammlung „könnte theoretisch anders entscheiden“ als die kommunalen Spitzenverbände.

Dalai Lama eröffnet neues Tibethaus

Der Dalai Lama, das geistige Oberhaupt Tibets, kommt heute nach Frankfurt. Um 13 Uhr will er ein offiziell anerkannte Tibethaus eröffnen – das zweite weltweit neben einem Pendant in New York.

Untergebracht ist das Tibethaus auf rund 600 Quadratmetern in einer ehemaligen Professorenvilla auf dem früheren Frankfurter Uni-Campus. Das Gebäude hatte die Kulturstiftung des Tibethauses Deutschland im vergangenen Jahr erworben.

Vermittelt werden soll dort die Kultur Tibets, etwa in Seminaren und Workshops zu Themen wie Buddhismus, Kunst, Heilkunde und Wissenschaft. Der Dalai Lama wird insgesamt drei Tage in Frankfurt sein. Dabei spricht er unter anderem noch zu Anhängern in der Jahrhunderthalle im Stadtteil Höchst und trifft Schüler.

 

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