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Das bringt der Tag Radfahrerin verletzt, Busfahrer vor Gericht

+++ Offenbach bekommt neues Polizeipräsidium +++ Museumsuferfest lockt 1,8 Millionen Besucher an +++ Hessen wehrt sich gegen den Vorwurf der Finanzspekulation +++ Das bringt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main.

27.08.2018 08:42
Amtsgericht Frankfurt
Vor dem Amtsgericht Frankfurt muss sich ein Linienbusfahrer verantworten. Foto: Imago

Guten Morgen aus Frankfurt!

Wir schauen heute Morgen zunächst ins benachbarte Offenbach, wo der Grundstein für das neue Polizeipräsidium gelegt wird. Bis 2021 soll das 162 Millionen Euro teure 35.700 Quadratmeter große Gebäude bezugsfertig sein und Platz für 900 Polizeibedienstete bieten. Innenminister Peter Beuth (CDU) wird bei der Grundsteinlegung heute Vormittag am Spessartring in Offenbach dabei sein.

Radfahrerin verletzt, Busfahrer vor Gericht

Und in Frankfurt? Vor dem Amtsgericht muss sich ein 46 Jahre alter Linienbusfahrer verantworten, weil er eine 14 Jahre alte Radfahrerin beim Überholen schwer verletzt haben soll. Die Anklage legt ihm fahrlässige Körperverletzung zur Last und wirft ihm vor, den nötigen Abstand beim Überholen nicht eingehalten und die Radfahrerin erfasst zu haben, wodurch diese unter den Bus geraten sei.

Der Unfall ereignete sich im November vergangenen Jahres am Frankfurter Alleenring. Die Schwerverletzte musste mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben. Das Gericht will den Prozess an einem Verhandlungstag abschließen.

Museumsuferfest lockt 1,8 Millionen Besucher an

Ein Abschlussbericht über die Polizeieinsätze während des dreitätigen Museumsuferfests in Frankfurt soll ab heute vorliegen. Es habe „keine gravierenden Vorfälle“ gegeben, sagte der polizeiliche Führungsdienst auf Anfrage der Frankfurter Rundschau.

 

1,8 Millionen Menschen kamen nach Angaben des Veranstalters zum größten Kulturfest der Region, das am Sonntagabend mit einem spektakulären Feuerwerk zu Ende ging. 23 Museen hatten sich am Museumsuferfest beteiligt, 16 Bühnen unterhielten die Besucher entlang der beiden Uferseiten des Mains.

Konferenz beschäftigt sich mit Integration

Um den Stand der Integration in Deutschland geht es ab heute in Kassel, wo die Bundeskonferenz der Integrationsbeauftragten von Bund, Ländern und Kommunen startet. Bei dem Treffen sind Wissenschaftler, staatliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Akteure dabei. Das Thema in diesem Jahr lautet „Integration vor Ort gestalten – Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“, der Kongress endet am Dienstag.

Angesichts der Pläne für ein Einwanderungsgesetz fordert die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), auch neue Impulse für die Integrationspolitik. „Wir müssen diejenigen stärken, die unser Land stark machen und dafür sorgen, dass alle Menschen in unserem Land ihre Potenziale voll einbringen können“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur im Vorfeld der Konferenz. Es sei nötig, die Fachkräfteeinwanderung positiv zu gestalten, die Qualität der Integrationskurse zu verbessern und die Integration in Bildung und Arbeit voranzutreiben.

Hessen wehrt sich gegen Vorwurf der Finanzspekulation

Die Aufregung um die mutmaßlich riskanten Finanzgeschäfte des Landes Hessen wird sich so schnell nicht legen. Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) soll heute den Vorsitzenden des Haushaltsausschusses im Hessischen Landtag, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung am 5. September zu setzen. Das geschieht auch auf Druck der Opposition, die rasche Aufklärung im Landtag gefordert hatte.

Die „Welt am Sonntag“ hatte berichtet, dass dem Land Hessen wegen riskanter Finanzgeschäfte mit Zinsderivaten langfristig Mehrausgaben in Milliardenhöhe drohten. Das Land muss sich nun gegen den Vorwurf wehren, Steuergelder verspekuliert zu haben. (pasc/dpa)

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