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Das bringt der Tag Pussy Riot in Frankfurt

Polit-Punk-Band Pussy Riot tritt in Frankfurt auf +++ Beratungsstelle gegen Extremismus in Kassel +++ Diebstahl bei VW vor Gericht +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Polit-Punk-Gruppe Pussy Riot
Pussy Riot: Die Polit-Punk-Band tritt in Frankfurt auf. Foto: Vincent Jannink (ANP)

Guten Morgen aus Frankfurt!

Die russische Polit-Punk-Band Pussy Riot kommt mit ihrer neuen Bühnenshow erstmals nach Deutschland. Im Frankfurter Mousonturm treten drei Mitglieder der Formation heute und morgen mit dem Stück „Riot Days“ auf. Es basiert auf dem Buch des Pussy-Riot-Mitglieds Maria Aljochina. Sie wurde 2012 zusammen mit Nadeschda Tolokonnikowa und Jekaterina Samuzewitsch nach einem „Punk-Gebet“ in einer Kirche verhaftet und wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ verurteilt. In ihrem Buch schildert Alyokhina den Prozess und die Zeit in einem sibirischen Gefangenenlager bis zu ihrer Entlassung knapp zwei Jahre später.

Neue Beratungsstelle gegen Extremismus

Der Verein Violence Prevention Network (VPN) eröffnet am heutigen Mittwoch seine Beratungsstelle in Kassel gegen Extremismus. Es ist die erste hessische Außenstelle des Vereins außerhalb von Frankfurt. Innenminister Peter Beuth (CDU) wird zur Eröffnung anwesend sein. Sein Ministerium finanziert das Angebot. Die Beratungsstelle ist Bestandteil des hessischen Präventionsnetzwerks gegen Salafismus. Das Angebot richte sich an Jugendliche, Eltern und Fachpersonal, erklärt der Verein. Ziel der Beratung sei Prävention, Intervention und Deradikalisierung.

Diebstahl wertvoller Abfälle

Im Prozess um den Diebstahl wertvoller Katalysator-Reste bei Volkswagen werden heute Urteile vor dem Landgericht Kassel erwartet. Dort müssen sich seit Mai drei Angeklagte verantworten. Die Urteile waren mehrfach verschoben worden, zuletzt Anfang September. Nur einer der Männer hatte sich bis dahin mit VW über einen Vergleich einigen können.

Zwei der Angeklagten sollen zwischen 2007 und 2008 Katalysator-Reste im Wert von 350.000 Euro von einem VW-Gelände in Kassel gestohlen haben. Einem dritten wird Geldwäsche vorgeworfen. Im August hatte der Prozess eine Wendung genommen: Die Prozessbeteiligten hatten sich auf einen möglichen Ausgang des Verfahrens für die drei Angeklagten geeinigt - wenn diese gestehen und Wiedergutmachung leisten. In diesem Fall sind geringere Strafen zu erwarten, nur einem Angeklagten könnte Haft drohen. (Mit Material von dpa)

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