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Das bringt der Tag Prozesse: Zersägte Leiche, Auftragsmord und Drogenfahrt

+++ Eintracht spielt gegen Bayern +++ Winzersekt immer beliebter +++ Blick in den Koalitionsvertrag +++ Das bringt der Tag in Hessen und Rhein-Main

Justizia
Justizia ist wachsam (Symbolbild). Foto: imago

Es soll die besinnliche Jahreszeit sein, doch ein Blick vor hessische Gerichte bringt an diesem letzten Freitag vor Weihnachten nicht gerade festliche Stimmung. Drei Prozesse werden in Hessen verhandelt, und alle drei haben es in sich.

In Frankfurt soll nach knapp zwei Monaten der Prozess um einen versuchten Auftragsmord abgeschlossen werden. Ein 42-Jähriger soll laut Anklage einen Killer auf seine elf Jahre jüngere Ehefrau und ihren 40-jährigen Lebensgefährten angesetzt haben. Damit der auch das Werkzeug für die Tat erstehen kann, gab der Auftraggeber ihm einen Teil des Geldes im Voraus. Statt einer Waffe kaufte er aber Drogen und informierte die Ehefrau über den Plan des Mannes. Die Verhandlung beginnt um 9:30 Uhr, nach den Schlussvorträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung wird das Urteil erwartet.

Drogenfahrt in Frankfurt, Bluttat in Steinau

Ebenfalls in Frankfurt beginnt der Prozess um einen schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch gestorben und weitere zum Teil schwer verletzt wurden. Ein 37-Jähriger hatte im Jahr 2015 in Frankfurt-Sachsenhausen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Das Fahrzeug wurde über eine Verkehrsinsel geschleudert und war daraufhin in den Gegenverkehr geraten. Dort prallte es mit einem anderen Fahrzeug zusammen. Dessen Fahrer und zwei seiner Söhne wurden demnach schwer verletzt, ein weiterer Sohn starb an seinen Verletzungen. Auch die Insassen des vom Angeklagten gesteuerten Fahrzeugs wurden erheblich verletzt. Das Gericht will den Prozess an einem Verhandlungstag abschließen.

Im Landgericht Hanau geht es um eine Bluttat im osthessischen Steinau. Eine 35-Jährige ist angeklagt, ihren 47 Jahre alten Lebensgefährten mit 31 Messerstichen getötet zu haben. Anschließend soll sie seine Leiche mit einer Elektrosäge zerstückelt haben. Sechs Tage später wurden die Leichenteile von der Polizei gefunden. Die Frau gibt an, aus Notwehr gehandelt zu haben.

Winzersekt immer beliebter

Der letzte Freitag vor Weihnachten und dann ist da ja auch noch Silvester. Es besteht also viel Bedarf an Schaumwein in den kommenden Tagen. Sekthersteller machen ein gutes Fünftel ihres Absatzes allein im September. Vorreiter in Sachen deutscher Sprudel ist die Region Rheinhessen. Der dort produzierte Winzersekt macht dem französischen Champagner mittlerweile ernsthafte Konkurrenz.

Koalitionsvertrag steht, doch was steht drin?

Geknallt haben die Sekt- oder Champagnerkorken auch bei den Koalitionspartnern der hessischen Landesregierung. Nachdem der Koalitionsvertrag beschlossen worden ist und die Ministerien zwischen CDU und Grüne aufgeteilt sind, soll am Sonntag alles unterschrieben werden. Titel des Vertragswerks ist übrigens „Aufbruch im Wandel durch Haltung, Orientierung und Zusammenhalt“. Was die Parteien vorhaben und welche Schwerpunkt sie im Vertrag setzen, steht natürlich auf www.fr.de.

Eintracht Frankfurt empfängt Bayern München

Für Eintracht Frankfurt ist das letzte Spiel des Jahres auch ein bisschen das Spiel des Jahres. Der Rekordmeister ist zu Gast und selten fand ein Spiel gegen Bayern München auf derartiger, tabellarischer Augenhöhe statt. Denn die Bayern kommen nicht als Tabellenerster an den Main gereist, sondern rangieren kurz vor der Winterpause auf einem für „Mia san mia“-Standards unbefriedigenden dritten Platz. Und Frankfurt steht nach einer phänomenalen Hinrunde auf Platz fünf. Eigentlich alles angerichtet für ein ganz besonders Weihnachtsgeschenk, das Adi Hütter und seine Mannschaft ihren Fans am Samstag überreichen können. (mit dpa)

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