Lade Inhalte...

Das bringt der Tag Prozess um Massenschlägerei in Bockenheim

+++ Lilien-Fan vor Gericht +++ Am Flughafen drohen lange Wartezeiten +++ Prozess um Volksverhetzung +++ Was in Hessen noch wichtig wird, erfahren Sie hier.

14.06.2018 08:48
Symbolfoto Gericht
Justitia. Foto: Imago

Guten Morgen aus Frankfurt!

Sind Sie auch schon in Gedanken im Urlaub? Es fehlen nur noch wenige Tage bis zum Beginn der hessischen Sommerferien, viele haben bereits Flüge gebucht.

Wer in diesen Tagen reist, sollte allerdings am Frankfurter Flughafen reichlich Zeit einplanen. Airlines und Flughafenbetreiber bitten die Passagiere, wegen des großen Andrangs bis zu drei Stunden vor Abflug zu erscheinen, wenn sie ihren Flug nicht verpassen wollen.

Prozess um Massenschlägerei

Die Beteiligung an einer Massenschlägerei unter Fußball-Anhängern wird einem Fan des früheren Bundesligisten SV Darmstadt 98 vor dem Amtsgericht Frankfurt zur Last gelegt. Laut Anklage soll der 24-jährige Mann im Februar 2017 anlässlich der Bundesliga-Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und Darmstadt in Frankfurt-Bockenheim an einer Schlägerei mit 180 Beteiligten teilgenommen haben. Im Verlauf der Auseinandersetzung schleuderte er einen Stuhl gegen ein fahrendes Auto mit einem vierjährigen Kleinkind auf dem Rücksitz. Juristisch wertet die Staatsanwaltschaft diesen Vorfall als schweren Landfriedensbruch. Der Prozess startet an diesem Donnerstag (11:30 Uhr).

Vorwurf: Volksverhetzung

Wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung steht ab 13.30 Uhr ein Mann vor dem Amtsgericht in Hofgeismar (Kreis Kassel). Dem 47-Jährigen wird vorgeworfen, eine Internetseite unter der Adresse „kanacken-sind-untermenschen.de“ betrieben zu haben. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft verletzt das die Würde und das Ehrgefühl von in Deutschland lebenden Ausländern und deutschstämmigen Migranten. Gegen einen Strafbefehl wegen Volksverhetzung hatte der Künstler, wie er sich selbst nennt, Einspruch eingelegt. Er beruft sich auf die Kunstfreiheit.

Zuletzt hatte der 47-Jährige mit einem Foto in einem sozialen Netzwerk für Aufsehen gesorgt: Er hatte mit einem Sturmgewehr posiert.

Landtag beschäftigt sich mit Fall Susanna

Rund drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Susanna aus Mainz beschäftigt sich der hessische Landtag mit den Ermittlungen der Polizei in dem Fall (lesen Sie hier mehr dazu). Hessens Innenminister Peter Beuth und Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (beide CDU) werden in Wiesbaden um 10 Uhr ihre Erkenntnisse vortragen und sich bei einer Sondersitzung von Innen- und Rechtsausschuss den Fragen der Abgeordneten stellen.

Die 14-Jährige war Ende Mai in Wiesbaden vergewaltigt und umgebracht worden. Tatverdächtig ist der Iraker Ali B. Er sitzt in Frankfurt in Untersuchungshaft. Der Flüchtling hat die Tötung von Susanna bei einer Vernehmung gestanden, er bestreitet jedoch die Vergewaltigung. (jon/dpa/lhe)

Zur Startseite

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen