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Das bringt der Tag Prozess: Mann tötet schwangere Ehefrau

Demo für Geflüchtete in Frankfurt +++ Weiter Hitze und Trockenheit in Hessen +++ Nilgänse: Kind nach Besuch im Brentanobad erkrankt +++ Stoffel beginnt in Frankfurt +++ Alles, was heute in Hessen wichtig ist, finden Sie hier.

Gerichtszentrum Frankfurt
Das Gerichtszentrum Frankfurt. Foto: Peter Jülich

Mann erstickt schwangere Ehefrau

Weil er seine hochschwangere Frau erstickt haben soll, steht von heute an ein 37-Jähriger  vor dem Landgericht Frankfurt. Die Anklage wirft dem Afghanen neben heimtückischem Mord auch Schwangerschaftsabbruch vor. Der Mann soll im September 2017 in der Wohnung im Frankfurter Stadtteil Bockenheim das Gesicht der bäuchlings im Bett liegenden Schlafenden mit Wucht gegen das Kopfkissen gedrückt haben. Das Opfer bekam der Anklage zufolge keine Luft mehr und erstickte. Hintergrund für die Tat sollen eheliche Auseinandersetzungen gewesen sein. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Die Schwurgerichtskammer hat vorerst neun Verhandlungstage bis Ende September angesetzt. Die Verhandlung beginnt heute um 9.30 Uhr.

Demo für Geflüchtete in Frankfurt

Das Bündnis „Seebrücke“ hat für heute eine Demonstration um 17 Uhr am Römer angekündigt. Zum zweiten Mal geht der zivilgesellschaftliche Zusammenschluss aus Vereinen, Organisationen und Einzelpersonen in Frankfurt auf die Straße. Unter dem Motto „Sichere Hafenstadt Frankfurt – Seebrücke statt Seehofer“ wollen die Demonstranten von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) die Aufnahme von Geflüchteten fordern. Alle Teilnehmer sind aufgerufen, aus Solidarität mit den Geflüchteten in den Booten und der Seenotrettung, orange Kleidung und Symbole zu tragen. 

Weiter Hitze und Trockenheit in Hessen

Hobbygärtner müssen weiter Gießkannen schleppen. Es bleibt vorerst heiß und trocken in Hessen. Bis zum Wochenende ist kein Regen in Sicht, wie der Deutsche Wetterdienst  in Offenbach vorhersagt. Mit bis zu 34 Grad am Freitag gehen die Temperaturen dazu nochmals richtig weit nach oben. In der Nacht auf Samstag ziehen dann Wolken auf und gebietsweise blitzt und donnert es, auch Starkregen ist möglich. Zugleich wird es tagsüber etwas kühler mit 24 bis 28 Grad. Erst in der Nacht auf Sonntag lockert die Bewölkung wieder auf und die Schauer lassen nach, wie die Meteorologen vorhersagten. Die Trockenheit hat inzwischen weitreichende Folgen. Die Gefahr von Waldbränden bleibt laut DWD bis zum Wochenende vor allem in Teilen Nord- und Südhessens hoch. Das gilt auch für die knochentrockenen Felder im Land, und auch Brände von Böschungen beschäftigen die Feuerwehren zusehends. Das Umweltamt der Stadt Frankfurt bittet darum, vorerst kein Wasser aus den Bächen zu schöpfen.  Die Lage ist aus Sicht der Unteren Wasser- und Bodenschutzbehörde im Umweltamt angespannt, die Wasserentnahme aus Bächen daher kritisch.  

Kind nach Brentanobad-Besuch erkrankt

Die Leser von fr.de beschäftigt heute Morgen die Erkrankung eines Kindes nach einem Besuch im Frankfurter Brentanobad, in dem Nilgänse mit ihrem Kot  Liegewiesen und Wasser verschmutzen. Der zweijährige Junge erkrankte nach dem Bad-Besuch so schwer an einem Magen-Darm-Virus, dass er vier Tage in einem Krankenhaus behandelt werden musste.  Das Brentanobad ist seit dem vorigen Sommer in den Schlagzeilen. Damals hatte das Gesundheitsamt den Kot der zahlreichen Nilgänse untersucht und ihn zur potenziellen Infektionsgefahr für Kinder erklärt, die damit spielen oder ihn in den Mund stecken könnten. Lesen Sie dazu den Bericht unseres Autoren Thomas Stillbauer.

Stoffel beginnt in Frankfurt

Der Stoffel, die kostenlose Open-Air-Veranstaltung des Stalburg-Theaters in Frankfurt, eröffnet heute im nördlichen Teil des Günthersburgparks. Zum Auftakt bieten die Band The Ugly Two & the Halfnaked Cowboy Rock'n'Roll. Das Festival läuft bis zum 11. August. Das Programm finden Sie hier.  Wie sich der Stoffel finanziert und mit welchen Problemen die Veranstalter zu ringen haben, erfahren Sie im Bericht unserer Autorin Kathrin Rosendorff.

Psychiatrieopfer gegen Deutschland

Das Schicksal einer Frau, die als junge Erwachsene knapp zwei Jahre zu Unrecht in einer Bremer Psychiatrie eingesperrt war, beschäftigt erneut den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Die Straßburger Richter wollen heute Morgen ihre Entscheidung über die Beschwerde der Frau verkünden, die im hessischen Hünfelden (Kreis Limburg-Weilburg) lebt. Im Jahr 1977 war die damals 18-Jährige ohne richterlichen Beschluss und gegen ihren Willen wegen einer vermeintlichen psychotischen Störung in die Bremer Klinik eingewiesen worden - und blieb bis 1979 dort. Dass diese Zwangsunterbringung rechtswidrig war, entschied das Straßburger Gericht bereits in einem ersten Verfahren im Jahr 2005. Der deutsche Staat musste der Frau daraufhin 75 000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Nun wehrt sich die heute 59-Jährige dagegen, dass deutsche Gerichte nach diesem ersten Urteil ihre Schadenersatzklagen gegen die Bremer Privatklinik abwiesen. 

CSD in Frankfurt: Das müssen Sie wissen

Noch ein Ausblick auf  Morgen: Der Christopher Street Day beginnt am Freitag in Frankfurt. Drei Tage lang feiern Schwule, Lesben, Transsexuelle, Bisexuelle und Intersexuelle  bis Sonntag, 22.Juli. Höhepunkt ist die Demonstration am Samstag, 21. Juli, durch die Innenstadt. Der CSD steht in diesem Jahr unter dem Motto „Meine Identität ist nicht verhandelbar. Es werden bis zu 100.000 Besucherinnen und Besucher zu dem Mega-Event erwartet. Hier finden Sie einen Überblick über Programm und Parade. (mit dpa)
 

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