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Das bringt der Tag Patient soll in Uni-Klinik Drogen gedealt haben

Patient vor Gericht +++ Neue Warnstreiks in Hessen +++ Plädoyers in Mordprozess gegen Pärchen +++ Alles, was heute in der Region wichtig wird, erfahren Sie hier.

Universitätsklinik Frankfurt
Die Universitätsklinik Frankfurt. Foto: Boris Roessler (dpa)

Guten Morgen aus Frankfurt!

Blindgänger halten die Frankfurter Einsatzkräfte in Atem - alles zum Bombenfund an einer Baustelle in Seckbach und zur geplanten Entschärfung lesen sie hier. Die weiteren Themen des Tages:

Weil er während seines Klinikaufenthaltes im Krankenzimmer mit Drogen gehandelt haben soll, muss sich am heutigen Mittwoch ein 60 Jahre alter Mann vor dem Amtsgericht Frankfurt verantworten. Der Mann soll laut Anklage während des einwöchigen Aufenthaltes in der Frankfurter Uni-Klinik im Frühjahr vergangenen Jahres seine Abnehmer mit verschiedenem Rauschgift versorgt haben. In seinem Spind seien Dealer-Utensilien wie eine Waage und ein Portionierer gefunden worden.

Warnstreiks im Nahverkehr

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben am Mittwochmorgen in Wiesbaden den Nahverkehr lahmgelegt. Wie eine Sprecherin der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sagte, begannen die Arbeitsniederlegungen mit der Frühschicht um 5 Uhr. Weitere Warnstreiks waren im Gesundheitswesen in West- und Südhessen angekündigt. „Das rollt jetzt im Laufe des Tages an“, sagte die Sprecherin. Kundgebungen sind in der Landeshauptstadt und in Darmstadt geplant.
Am Dienstag hatte der erste Tag der bundesweiten Warnstreikwelle große Teile des Frankfurter Flughafens und des Nahverkehrs in Kassel gelähmt.

Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt mussten wegen der Warnstreiks von den ursprünglich 1441 geplanten Flügen mehr als 650 annulliert werden. Betroffen waren rund 90.000 Passagiere, wie der Betreiber Fraport mitteilte.

Verdi und der ebenfalls beteiligte Deutsche Beamtenbund wollen mit den Warnstreiks Druck aufbauen für die möglicherweise entscheidende Tarifrunde am 15. und 16. April in Potsdam. Verdi fordert für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat.

Plädoyers in Darmstadt

Im Prozess um ein mutmaßliches Killer-Paar aus Südhessen werden heute die Plädoyers erwartet. Vor dem Landgericht Darmstadt müssen sich seit Februar eine 38 Jahre alte Frau und ein 28-jähriger Mann wegen gemeinschaftlichen Mordes verantworten. Angeregt von Horrorfilmen und einer Fernsehserie über „Killer-Paare“ sollen sie sich entschieden haben, Serienmörder zu werden und im März 2017 eine Rentnerin in Dieburg erstochen haben. Opfer war eine 81-jährige Frau. Sie war im März 2017 in ihrer Wohnung mit elf Messerstichen getötet worden. Die Verhandlung soll um 09 Uhr beginnen, die Plädoyers sind für den Nachmittag geplant.

Gesundheitswesen digital

Das Land Hessen will die digitalen Möglichkeiten im Gesundheitswesen voranbringen - mit einem landesweiten „Kompetenzzentrum für Telemedizin und E-Health“. Das Zentrum, das Ideen und Projekte in dem Bereich bündeln soll, wird heute in Gießen eröffnet. Daran beteiligt sind die Technische Hochschule Mittelhessen sowie die Universität Gießen. Die Einrichtung hat nach Angaben des Sozialministeriums auch eine beratende Funktion, etwa wenn es darum geht, telemedizinische Angebote in der Praxis umzusetzen. Themenschwerpunkte seien unter anderem der Datenschutz sowie Sicherheitsfragen.

Zu den Möglichkeiten von E-Health gehören Sprechstunden per Video-Chat oder Computerprogramme, die die Kommunikation zwischen Helfern im Rettungswagen und Kliniken verbessern sollen.

(Mit Material von dpa)

 

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